Geigenreigen

Lisa Batiashvili
Dmitry Sitkovetsky
Leticia Moreno
Henning Kraggerud
Renaud Capuçon
Veronika Eberble
Isabelle Faust
Vilde Frang

Zu allen Zeiten übte die Geige auf die Menschen eine ganz besondere Faszination aus. Mit ihrer ca. 500-jährigen Geschichte kann man sie als das höchst entwickelte Instrument des Abendlandes bezeichnen. Bereits im 16. Jahrhundert galt sie aufgrund ihrer Ausdruckskraft und ihrer himmlisch hohen Töne als Göttin der Streichinstrumente. Namen wie Stradivari, Paganini oder Tartinis »Teufelstriller« beflügeln auch heute noch die Fantasie der Zuhörer. Die Geige wird oft mit intensivem Gefühlserleben verbunden, zunächst galt die Geige aber als Instrument von niederem gesellschaftlichem Rang. Doch zu Beginn des 17. Jahrhunderts hob sich ihr Ansehen aufgrund ihrer Verwendung in Opern wie zum Beispiel Claudio Monteverdis »Orfeo«. Dieser Aufschwung setzte sich im Barock durch die Werke vieler geachteter Komponisten, die zugleich Virtuosen auf diesem Instrument waren, fort – darunter Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi, Giuseppe Tartini, Georg Philipp Telemann oder Johann Sebastian Bach. Bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts hatte sich die Violine zum gebräuchlichsten Solo- und Orchesterinstrument der europäischen Musik entwickelt. Das Rheingau Musik Festival hat in diesem Jahr Geigerinnen und Geiger aus aller Welt eingeladen, die die interessantesten Solowerke für Violine und Orchester bzw. Violine und Klavier, zum Teil aus ihren Heimatländern, mitbringen.

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Ouvertüre 2012

Das komplette Programm 2012 des Rheingau Musik Festivals und viele Zusatzinformationen zum Download als PDF.