IM FOCUS

Verstärkung im Künstlerischen Betriebsbüro

TeamKBB
Sofie ten Brink, Bianca Pütz, Pia Gaertner, Judith Drühe © www.fotostudio-heyer.de

Da freuen sich Florian Platt und Michael Schwierzy, die Chefs des Festival-KBBs: Mit Judith Drühe, Bianca Pütz, Pia Gaertner und Sofie ten Brink haben sie kompetente Unterstützung für den anstehenden Festivalsommer bekommen. Willkommen im Team!

Sofie ten Brink

Sofie ten Brink kommt aus Witten bei Dortmund und studierte in Karlsruhe. Den Rheingau hat sie schon eifrig mit dem Fahrrad erkundet und ist ganz begeistert von der schönen Natur. Als Cellistin liebt sie Kammermusik, aber auch die Oper und Rockmusik. Besonders freut sie sich auf die Konzerte mit Fazıl Say.

 

»Das Ambiente und die Aussicht auf Schloss Johannisberg sind einfach atemberaubend. Auch die Geschichte des Weinguts und die Storys rund um die Fürstin sind spannend.«

Bianca Pütz

Bianca Pütz wuchs in Bornheim bei Bonn auf. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Bochum, ist sie froh, wieder am Rhein sein und arbeiten zu können. 15 Jahre lang genoss sie klassischen Ballettunterricht und ist ein großer Opernfan. Besonders freut sie sich auf die »Romantische Chornacht« mit Johanna Wokalek und auf die Konzerte in den Weingütern.

»Mir gefällt, dass ich so viele unterschiedliche Spielstätten - von Kloster und Kirche bis zu den Weingütern - betreuen darf und auf sehr unterschiedliche Künstler treffen werde.«

Pia Gaertner

Pia Gaertner stammt aus dem Bergischen Land, aus Wuppertal. In der Kulturstadt Weimar studierte sie Musikwissenschaft und Kulturmanagement, dennoch gehört der Rheingau schon jetzt zu ihren Lieblingsregionen. Sie spielt Geige und ein wenig Klavier. Besonders freut sie sich auf das Konzert Swingender BarockJazz im Kloster Eberbach und auf die King's Singers

 

»Das Kloster Eberbach bietet ein ganz besonderes Konzert-Ambiente und ich freue mich schon, im Sommer dort viel Zeit zu verbringen.«

Judith Drühe

Judith Drühe stammt aus Wetzlar und studierte an den Universitäten in Jena und Weimar Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Germanistische Literaturwissenschaft. Als begabte Blockflötistin schlägt ihr Herz besonders für Werke des Barock, gerne möchte sie aber auch Vilde Frang kennenlernen.

»Meine Spielstätte, das Kurhaus Wiesbaden, ist ein ganz besonders prachtvoller, historischer Ort, in welchem großartige Solisten und Dirigenten auftreten werden. Vor allem freue ich mich auf die bunte Mischung von Klassik, Jazz und Pop im Kurhaus und im Kurpark


AKTUELL

Valentina Lisitsa - Publikums-Voting

Valentina Lisitsa

Am 27.08.2013 ist Valentina Lisitsa beim Rheingau Musik Festival zu Gast. Und was sie spielen wird - das liegt in Ihrer Hand. Machen Sie mit und stimmen Sie ab!

Senden Sie:

  • eine Mail mit der Kennzeichnung »Programm 1«, »Programm 2«, »Programm 3« oder »Programm 4«  - je nach dem, welches Programm Sie hören wollen - an kissel@rheingau-musik-festival.de

 

  • eine Postkarte / einen Brief mit dem Stichwort »Abstimmung Valentina Lisitsa« und ihrer Programmwahl an:

Rheingau Musik Festival Konzertgesellschaft mbH 

Rheinallee 1 

65375 Oestrich-Winkel

Einsendeschluss ist der 15. Juni

Zur Auswahl stehen:

Programm 1:

Alexander Skrjabin: »Sonate-Fantaisie« gis-Moll op. 19

Robert Schumann: »Symphonische Etüden« op. 13

Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83

Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 23 f-Moll op. 57 »Appasionata«

 

Programm 2:

Franz Schubert / Franz Liszt: 7 Liedtranskriptionen

Franz Liszt: »Ungarische Rhapsodie« Nr. 12 cis-Moll

Dmitri Schostakowitsch: Sonate h-Moll op. 61

Sergej Rachmaninow: 6 Préludes

 

Programm 3:

Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 14 cis-Moll »Mondschein«

Frédéric Chopin: 8 Nocturnes

Franz Liszt: Ballade Nr. 2 h-Moll

Giuseppe Verdi / Franz Liszt: »La danza sacra« und »Duetto finale« aus „Aida«

Franz Liszt: »Rondeau fantastique sur un thème espagnol El Contrabandista« op. 5 Nr. 2

Franz Liszt: »Totentanz«

 

Programm 4:

Franz Schubert / Franz Liszt: »Schwanengesang«

Franz Liszt: Sonate h-Moll

ARTIST IN RESIDENCE

»Der Moment ist endlich, aber die Musik geht darüber hinaus«

Artist in Residence Sol Gabetta im Gespräch

Die Cellistin Sol Gabetta ist Artist in Residence des Rheingau Musik Festivals 2013. In diesem Rahmen tritt sie am 6. August mit ihrem Bruder Andrés Gabetta und der Cappella Gabetta im Kloster Eberbach auf, trifft sich am 20. August zum »Rendezvous mit...« der Musikmoderatorin Katharina Eickhoff, gibt am 21. August ein Rezital mit Igor Levit auf Schloss Johannisberg und spielt am 28. August das Cellokonzert von Edward Elgar mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons im Kurhaus Wiesbaden.


Mit Festivalmitarbeiterin Anna-Kristina Laue sprach sie am Telefon über ihre Konzerte im Rheingau, ihre Zukunftspläne und ihre Liebe zum Meer:

 

Liebe Frau Gabetta, Sie waren schon zweimal beim Rheingau Musik Festival zu Gast – können Sie sich trotz Ihres riesigen Konzertpensums daran erinnern und wenn ja: welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Konzerte im Kloster Eberbach (mit Maurice Steger und dem Kammerorchester Basel) und im Kurhaus Wiesbaden (mit Baiba Skride und dem Russischen Nationalorchester)?

Eigentlich erinnere ich mich immer an alle Konzerte. Lustigerweise hat jedes Konzert ein eigenes Gesicht, eine eigene Geschichte – und meistens sind die ersten Momente, wenn man ankommt, wie man empfangen wird, die wichtigsten Momente für einen Künstler. Ich glaube, jeder Mensch will sich einfach zuhause fühlen und auch bei meinem eigenen Festival versuche ich das zu schaffen, weil ich eben weiß, dass der erste Eindruck der wichtigste ist. Mit Baiba spiele ich seit Jahren und mit ihr zu spielen, ist für mich immer fast wie mit einer Familie zu spielen. Aber in Wiesbaden sind wir zum ersten Mal mit dem Russischen Nationalorchester und Mikhail Pletnev aufgetreten. Es war also für uns beide eine Premiere und auch deswegen etwas sehr Besonderes.

Beim Barockprogramm erinnere ich mich genau an die Kirche, die Basilika – die Atmosphäre dort war sensationell! Es ist schon lange her [Anm. d. Red.: 2006] – aber in dieser Zeit begann meine Karriere, deswegen vergisst man solche Momente natürlich nicht und weiß noch genau, welches Gefühl man gehabt hat. Es war auch eines meiner ersten Barockprojekte, kurz nach dem Erscheinen meiner ersten Barockplatte, und damit der Einstieg in diese neue, andere Welt, dem Spiel auf Darmsaiten usw. Dann gleich mit Maurice Steger, einem der besten Flötisten der Welt spielen zu können, der eine große musikalische Erfahrung hat, war eine sehr spezielle Gelegenheit für mich.

AKTUELL

LOTTO-Förderpreisträger 2013 über Bach, den Rheingau und ein Stück Holz namens Violine

Auszeichnung für Iskandar Widjaja

Iskandar Widjaja

Der junge Geiger Iskandar Widjaja bekommt am 23. Juli 2013 im Rahmen seines Rezitals auf Schloss Johannisberg den LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals verliehen.

Geboren in Berlin, begann Iskandar Widjaja mit vier Jahren Violine zu spielen, zunächst nach der Suzuki-Methode unter Susan Mann, 11-jährig wurde er als Jungstudent an der Hochschule für Musik Berlin aufgenommen. Außerdem wurde er am Julius Stern Institut für musikalische Nachwuchsförderung unterrichtet. Nach dem Abitur folgte ein Violinstudium an der Universität der Künste Berlin, welches er 2010 abschloss. Seine Debüt-CD »Bach ’n’ Blues« erschien 2011 und erhielt ausgezeichnete Reaktionen in der Fachpresse sowie Empfehlungen von Bayerischen, Hessischen und Norddeutschen Rundfunk.

 

Wertvolle künstlerische Impulse erhielt Iskandar Widjaja von Dora Schwarzberg, Christian Tetzlaff, Shlomo Mintz und Ida Haendel. Er selbst gab Meisterkurse an der Universitas Pelita Harapan in Jakarta und unterrichtet Meisterklassen im Festival von Valdres (NO) und im Institut Seni Indonesia Yogyakarta (College for Music).

 

Festivalmitarbeiterin Sabine Siemon traf Iskandar Widjaja zum Gespräch:

Welche Komponisten spielen Sie am liebsten?

Ich bin absoluter Bach-Fan! Bachs Musik ist für mich eine große Schule. Sie verlangt absolute Kontrolle über die instrumentalen Fähigkeiten, aber ebenso eine weitere Dimension, die ich als spirituell bezeichnen würde. Um Bach gut zu spielen, muss man sich genauso als Musiker wie auch als Mensch weiterentwickeln, und ich liebe diese Herausforderung.

Die prägendsten musikalischen Erfahrungen habe ich mit der Chaconne aus der Partita Nr. 2 in d-Moll von Bach gemacht. Dieses Stück kann im Konzert eine solche Kraft entfalten, dass es Menschen erhebt, und genau darum mache ich Musik. Im Idealfall verschwinde ich als Interpret völlig und löse mich komplett in der Musik auf, verschmelze mit Bach und höre zu, wie ich selbst zum Instrument werde.

Was begeistert Sie an der Violine?

Die Violine also solche ist mir relativ egal! Sie ist ein Mittel zum Zweck, ein Stück Holz, meisterlich und von Meisterhand gefertigt, um dem Menschen als Ausdrucksmittel zu dienen. Würde ich nicht Violine spielen, würde ich singen, tanzen, Klavier oder Cello spielen, denn von der Seele her bin ich ein Künstler. Ich genieße es besonders, leise mit Intensität zu spielen. Wir leben in einer sehr lauten und reizüberfluteten Welt mit viel Werbung. Daher schätze ich Momente, in denen ein Künstler magisch gehauchte Töne im Pianissimo gestaltet, die das Publikum aufhorchen lassen und Augenblicke der Stille und des Innehaltens kreieren.

Was verbinden Sie mit dem Rheingau?

Wein, Schlösser und klassische Musik – zusammengefasst also ein Konzentrat von Hochkultur mit entsprechendem Klientel. Verglichen mit meiner zweiten Heimat Indonesien für einen klassischen Künstler: das Paradies!

Wer sind prägende Künstler, Persönlichkeiten in Ihrem Leben?

Ich habe eine wunderbare Familie, die immer mehr Wert auf meine menschliche Bildung als auf meine professionelle gelegt hat, und trotzdem nur das Beste an akademischer Ausbildung in Erwägung gezogen hat. Und ich bin Maestro Christoph Eschenbach dankbar, mir die Tür geöffnet zu haben, Musik im Moment zu erleben und Raum zu schaffen. Bach, Beethoven und Schumann prägen mich, ebenso wie Midori, Beyoncé und Lady Gaga.

Wie ist das Verhältnis von E- und U-Musik in Ihrem Spiel?

Wir Deutschen lieben es, allem und jedem ein Label zu geben, um unser Leben besser zu organisieren. Mein persönliches Lebensmotto ist: »Alles ist Energie!« Daher interessiert mich, wenn es um Musik geht – ob gespielt oder gehört –, auch nur die Qualität. Ernst versus Unterhaltung: was ist was? Ist eine Mozart Oper ernst oder unterhaltend? Ist ein indonesisches Liebeslied ernst(zunehmend) oder »nur« unterhaltend? Ich selbst höre alles, was mich anspricht, denn mein Interesse wird vom Menschen hinter der Künstlerfassade geweckt, nicht von der Form des Auftretens. Ich bin ein klassisch ausgebildeter Geiger und wehre mich gegen »Schubladendenken« jedweder Art, auch wenn ich selbst oft genug dazu tendiere. Und wenn ich mal einen Popsong spiele, und er kommt von Herzen, dann ist das auch gut so!

TV / RADIO / WEB

Tower of Power live in Wilmington

Seit 45 Jahren begeistern Official Tower of Power Band ein breites Publikum. Das Produktionsteam von "On Canvas" begleitete ihre große Jubiläumstour und es entstand eine spannende Kurzdoku:


Watch Tower of Power on PBS. See more from On Canvas.

TV / RADIO / WEB

Tina Dico »Moon To Let«

Unbedingt kennenlernen sollten Sie die Musik der dänischen Popsängerin und Songwriterin Tina Dico. In diesem Video spricht sie über ihr aktuelles Album und ihren Umzug ins wunderschöne Island.

AKTUELL

Präsentation des Rheingau Musik Festivals 2013 in der Hessischen Landesvertretung in Berlin

Hess Landesvertretung Berlin 2013
RMF-Präsentation in der Hess. Landesvertretung in Berlin, von links: Andreas Eckel, Michael Boddenberg, Iskandar Widjaja, Timo Buckow, Michael Herrmann, Klaus-Peter Willsch

Am 20. Februar wurde das Rheingau Musik Festival in der Hessischen Landesvertretung in Berlin von Festivalintendant Michael Herrmann, dem Festivalgeschäftsführer Andreas Eckel sowie von Timo Buckow, der für die Programmplanung beim RMF zuständig ist, vorgestellt. Für die musikalische Umrahmung sorgte der junge deutsche Geiger Iskandar Widjaja mit Auszügen aus Violinsolosonaten von Johann Sebastian Bach. Iskandar Widjaja wird am 23. Juli 2013 in der Reihe Next Generation beim Rheingau Musik Festival auftreten.
Zu den 180 Gästen des Abends gehörten neben dem Hausherrn, dem Hessischen Minister für Bundesangelegenheiten, Michael Boddenberg, unter anderem weitere Politiker, wie der CDU.-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch.
Die Hessische Landesvertretung war sehr erfreut von der großen Resonanz, den die Einladung zu dieser Veranstaltung hervorgerufen hatte. Es ist geplant, aich 2014 eine Programmpräsentation des Rheingau Musik Festivals in der Hessischen Landesvertretung in Berlin zu machen.

AKTUELL

Programmvorstellung des Rheingau Musik Festivals 2013

PK_2013

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der Intendant des Rheingau Musik Festivals, Michael Herrmann, das Programm für die 26. Saison in Oestrich-Winkel vor. Podiumsgäste waren Claus Wisser (Vorsitzender des Rheingau Musik Festival e.V.), Andreas Eckel (Geschäftsführer der Rheingau Musik Festival Konzert GmbH), Michael Herrmann (Intendant des Rheingau Musik Festivals), Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann (Geschäftsführer der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen) und Thomas Rietschel (Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt).

AKTUELL

Rheingau Musik Festival 2013

Vorverkauf für den »Sommer voller Musik« startet am 24.1.2013

Das 26. Rheingau Musik Festival findet vom 29.06. bis 31.08.2013 statt.
Das Programm wird am 24. Januar 2013 veröffentlicht. An dem Tag startet auch der Kartenvorverkauf. Wenn Sie die »Ouvertüre« zugeschickt bekommen möchten, tragen Sie sich bitte in unser Kontaktformular ein.

Die Mitglieder des Rheingau Musik Festival e.V. haben ein exklusives Vorkaufsrecht!

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Die Mitglieder des Fördervereins des Rheingau Musik Festivals haben bis zum 22. Februar 2013 ein exklusives Vorkaufsrecht. Erst im Anschluss daran werden alle weiteren Bestellungen in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.
Leider kann es deshalb geschehen, dass einige Veranstaltungen oder Kategorien zum Zeitpunkt der Bestellung bereits ausverkauft sind. Wir bitten in diesem Fall um Ihr Verständnis.
Möchten Sie auch in den Genuss des exklusiven Vorkaufsrecht kommen? Dann werden Sie noch heute Mitglied im Rheingau Musik Festival e.V.!

TV / RADIO / WEB

hr2-kultur, 26.12.2012, 12:05 Uhr: Kulturszene Hessen - Lesung vom Rheingau Literatur Festival 2012

Gunnar Decker: Hermann Hesse. Der Wanderer und sein Schatten.

Im Rahmen des Rheingau Literatur Festivals 2012 sprach hr2-Literaturredakteur Alf Mentzer mit dem Autor.
Hermann Hesse ist auch heute noch der Klassiker, mit dem für viele Leser die Entdeckung der Weltliteratur beginnt. Der Publizist und Philosoph Gunnar Decker legt nun eine neue, umfassende Biographie vor. Sie stellt Hesse als einen Menschen vor, der mit Krisen und Selbstzweifeln zu kämpfen hatte und ein Leben lang Einzelgänger war. Diese Erfahrungen haben in seinen Romanen tiefe Spuren hinterlassen, aber seine Werke handeln auch immer vom Neuanfang, vom Versprechen eines gelungenen Lebens. Hören Sie eine gekürzte Aufzeichnung vom 27. September 2012 aus dem Weingut Hamm.

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