IM FOCUS
Verstärkung im Künstlerischen Betriebsbüro
Sofie ten Brink
Sofie ten Brink kommt aus Witten bei Dortmund und studierte in Karlsruhe. Den Rheingau hat sie schon eifrig mit dem Fahrrad erkundet und ist ganz begeistert von der schönen Natur. Als Cellistin liebt sie Kammermusik, aber auch die Oper und Rockmusik. Besonders freut sie sich auf die Konzerte mit Fazıl Say.
»Das Ambiente und die Aussicht auf Schloss Johannisberg sind einfach atemberaubend. Auch die Geschichte des Weinguts und die Storys rund um die Fürstin sind spannend.«
Bianca Pütz
»Mir gefällt, dass ich so viele unterschiedliche Spielstätten - von Kloster und Kirche bis zu den Weingütern - betreuen darf und auf sehr unterschiedliche Künstler treffen werde.«
Pia Gaertner
»Das Kloster Eberbach bietet ein ganz besonderes Konzert-Ambiente und ich freue mich schon, im Sommer dort viel Zeit zu verbringen.«
Judith Drühe
»Meine Spielstätte, das Kurhaus Wiesbaden, ist ein ganz besonders prachtvoller, historischer Ort, in welchem großartige Solisten und Dirigenten auftreten werden. Vor allem freue ich mich auf die bunte Mischung von Klassik, Jazz und Pop im Kurhaus und im Kurpark.«
AKTUELL
Valentina Lisitsa - Publikums-Voting
Senden Sie:
- eine Mail mit der Kennzeichnung »Programm 1«, »Programm 2«, »Programm 3« oder »Programm 4« - je nach dem, welches Programm Sie hören wollen - an kissel@rheingau-musik-festival.de
- eine Postkarte / einen Brief mit dem Stichwort »Abstimmung Valentina Lisitsa« und ihrer Programmwahl an:
Rheingau Musik Festival Konzertgesellschaft mbH
Rheinallee 1
65375 Oestrich-Winkel
Einsendeschluss ist der 15. Juni
Zur Auswahl stehen:
Alexander Skrjabin: »Sonate-Fantaisie« gis-Moll op. 19
Robert Schumann: »Symphonische Etüden« op. 13
Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 23 f-Moll op. 57 »Appasionata«
Programm 2:
Franz Schubert / Franz Liszt: 7 Liedtranskriptionen
Franz Liszt: »Ungarische Rhapsodie« Nr. 12 cis-MollDmitri Schostakowitsch: Sonate h-Moll op. 61
Sergej Rachmaninow: 6 Préludes
Programm 3:
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 14 cis-Moll »Mondschein«
Frédéric Chopin: 8 Nocturnes
Franz Liszt: Ballade Nr. 2 h-MollGiuseppe Verdi / Franz Liszt: »La danza sacra« und »Duetto finale« aus „Aida«
Franz Liszt: »Rondeau fantastique sur un thème espagnol El Contrabandista« op. 5 Nr. 2
Franz Liszt: »Totentanz«
Programm 4:
Franz Schubert / Franz Liszt: »Schwanengesang«
Franz Liszt: Sonate h-MollARTIST IN RESIDENCE
»Der Moment ist endlich, aber die Musik geht darüber hinaus«
Artist in Residence Sol Gabetta im Gespräch

Die Cellistin Sol Gabetta ist Artist in Residence des Rheingau Musik Festivals 2013. In diesem Rahmen tritt sie am 6. August mit ihrem Bruder Andrés Gabetta und der Cappella Gabetta im Kloster Eberbach auf, trifft sich am 20. August zum »Rendezvous mit...« der Musikmoderatorin Katharina Eickhoff, gibt am 21. August ein Rezital mit Igor Levit auf Schloss Johannisberg und spielt am 28. August das Cellokonzert von Edward Elgar mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons im Kurhaus Wiesbaden.
Mit Festivalmitarbeiterin Anna-Kristina Laue sprach sie am Telefon über ihre Konzerte im Rheingau, ihre Zukunftspläne und ihre Liebe zum Meer:
Liebe Frau Gabetta, Sie waren schon zweimal beim Rheingau Musik Festival zu Gast – können Sie sich trotz Ihres riesigen Konzertpensums daran erinnern und wenn ja: welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Konzerte im Kloster Eberbach (mit Maurice Steger und dem Kammerorchester Basel) und im Kurhaus Wiesbaden (mit Baiba Skride und dem Russischen Nationalorchester)?
Eigentlich erinnere ich mich immer an alle Konzerte. Lustigerweise hat jedes Konzert ein eigenes Gesicht, eine eigene Geschichte – und meistens sind die ersten Momente, wenn man ankommt, wie man empfangen wird, die wichtigsten Momente für einen Künstler. Ich glaube, jeder Mensch will sich einfach zuhause fühlen und auch bei meinem eigenen Festival versuche ich das zu schaffen, weil ich eben weiß, dass der erste Eindruck der wichtigste ist. Mit Baiba spiele ich seit Jahren und mit ihr zu spielen, ist für mich immer fast wie mit einer Familie zu spielen. Aber in Wiesbaden sind wir zum ersten Mal mit dem Russischen Nationalorchester und Mikhail Pletnev aufgetreten. Es war also für uns beide eine Premiere und auch deswegen etwas sehr Besonderes.
Beim Barockprogramm erinnere ich mich genau an die Kirche, die Basilika – die Atmosphäre dort war sensationell! Es ist schon lange her [Anm. d. Red.: 2006] – aber in dieser Zeit begann meine Karriere, deswegen vergisst man solche Momente natürlich nicht und weiß noch genau, welches Gefühl man gehabt hat. Es war auch eines meiner ersten Barockprojekte, kurz nach dem Erscheinen meiner ersten Barockplatte, und damit der Einstieg in diese neue, andere Welt, dem Spiel auf Darmsaiten usw. Dann gleich mit Maurice Steger, einem der besten Flötisten der Welt spielen zu können, der eine große musikalische Erfahrung hat, war eine sehr spezielle Gelegenheit für mich.
AKTUELL
LOTTO-Förderpreisträger 2013 über Bach, den Rheingau und ein Stück Holz namens Violine
Auszeichnung für Iskandar Widjaja

Geboren in Berlin, begann Iskandar Widjaja mit vier Jahren Violine zu spielen, zunächst nach der Suzuki-Methode unter Susan Mann, 11-jährig wurde er als Jungstudent an der Hochschule für Musik Berlin aufgenommen. Außerdem wurde er am Julius Stern Institut für musikalische Nachwuchsförderung unterrichtet. Nach dem Abitur folgte ein Violinstudium an der Universität der Künste Berlin, welches er 2010 abschloss. Seine Debüt-CD »Bach ’n’ Blues« erschien 2011 und erhielt ausgezeichnete Reaktionen in der Fachpresse sowie Empfehlungen von Bayerischen, Hessischen und Norddeutschen Rundfunk.
Wertvolle künstlerische Impulse erhielt Iskandar Widjaja von Dora Schwarzberg, Christian Tetzlaff, Shlomo Mintz und Ida Haendel. Er selbst gab Meisterkurse an der Universitas Pelita Harapan in Jakarta und unterrichtet Meisterklassen im Festival von Valdres (NO) und im Institut Seni Indonesia Yogyakarta (College for Music).
Festivalmitarbeiterin Sabine Siemon traf Iskandar Widjaja zum Gespräch:
Welche Komponisten spielen Sie am liebsten?
Ich bin absoluter Bach-Fan! Bachs Musik ist für mich eine große Schule. Sie verlangt absolute Kontrolle über die instrumentalen Fähigkeiten, aber ebenso eine weitere Dimension, die ich als spirituell bezeichnen würde. Um Bach gut zu spielen, muss man sich genauso als Musiker wie auch als Mensch weiterentwickeln, und ich liebe diese Herausforderung.
Die prägendsten musikalischen Erfahrungen habe ich mit der Chaconne aus der Partita Nr. 2 in d-Moll von Bach gemacht. Dieses Stück kann im Konzert eine solche Kraft entfalten, dass es Menschen erhebt, und genau darum mache ich Musik. Im Idealfall verschwinde ich als Interpret völlig und löse mich komplett in der Musik auf, verschmelze mit Bach und höre zu, wie ich selbst zum Instrument werde.
Was begeistert Sie an der Violine?
Die Violine also solche ist mir relativ egal! Sie ist ein Mittel zum Zweck, ein Stück Holz, meisterlich und von Meisterhand gefertigt, um dem Menschen als Ausdrucksmittel zu dienen. Würde ich nicht Violine spielen, würde ich singen, tanzen, Klavier oder Cello spielen, denn von der Seele her bin ich ein Künstler. Ich genieße es besonders, leise mit Intensität zu spielen. Wir leben in einer sehr lauten und reizüberfluteten Welt mit viel Werbung. Daher schätze ich Momente, in denen ein Künstler magisch gehauchte Töne im Pianissimo gestaltet, die das Publikum aufhorchen lassen und Augenblicke der Stille und des Innehaltens kreieren.
Was verbinden Sie mit dem Rheingau?
Wein, Schlösser und klassische Musik – zusammengefasst also ein Konzentrat von Hochkultur mit entsprechendem Klientel. Verglichen mit meiner zweiten Heimat Indonesien für einen klassischen Künstler: das Paradies!
Wer sind prägende Künstler, Persönlichkeiten in Ihrem Leben?
Ich habe eine wunderbare Familie, die immer mehr Wert auf meine menschliche Bildung als auf meine professionelle gelegt hat, und trotzdem nur das Beste an akademischer Ausbildung in Erwägung gezogen hat. Und ich bin Maestro Christoph Eschenbach dankbar, mir die Tür geöffnet zu haben, Musik im Moment zu erleben und Raum zu schaffen. Bach, Beethoven und Schumann prägen mich, ebenso wie Midori, Beyoncé und Lady Gaga.
Wie ist das Verhältnis von E- und U-Musik in Ihrem Spiel?
Wir
Deutschen lieben es, allem und jedem ein Label zu geben, um unser Leben besser
zu organisieren. Mein persönliches Lebensmotto ist: »Alles ist Energie!« Daher
interessiert mich, wenn es um Musik geht – ob gespielt oder gehört –, auch nur
die Qualität. Ernst versus Unterhaltung: was ist was? Ist eine Mozart Oper
ernst oder unterhaltend? Ist ein indonesisches Liebeslied ernst(zunehmend) oder »nur« unterhaltend? Ich selbst höre alles, was mich anspricht, denn mein
Interesse wird vom Menschen hinter der Künstlerfassade geweckt, nicht von der
Form des Auftretens. Ich bin ein klassisch ausgebildeter Geiger und wehre mich
gegen »Schubladendenken« jedweder Art, auch wenn ich selbst oft genug dazu
tendiere. Und wenn ich mal einen Popsong spiele, und er kommt von Herzen, dann
ist das auch gut so!
TV / RADIO / WEB
Tower of Power live in Wilmington
TV / RADIO / WEB
Tina Dico »Moon To Let«
AKTUELL
Präsentation des Rheingau Musik Festivals 2013 in der Hessischen Landesvertretung in Berlin

RMF-Präsentation in der Hess. Landesvertretung in Berlin, von links: Andreas Eckel, Michael Boddenberg, Iskandar Widjaja, Timo Buckow, Michael Herrmann, Klaus-Peter Willsch

Iskandar Widjaja spielt Solosonaten von Johann Sebastian Bach
Zu den 180 Gästen des Abends gehörten neben dem Hausherrn, dem Hessischen Minister für Bundesangelegenheiten, Michael Boddenberg, unter anderem weitere Politiker, wie der CDU.-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch.
Die Hessische Landesvertretung war sehr erfreut von der großen Resonanz, den die Einladung zu dieser Veranstaltung hervorgerufen hatte. Es ist geplant, aich 2014 eine Programmpräsentation des Rheingau Musik Festivals in der Hessischen Landesvertretung in Berlin zu machen.
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Programmvorstellung des Rheingau Musik Festivals 2013
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Rheingau Musik Festival 2013
Vorverkauf für den »Sommer voller Musik« startet am 24.1.2013

Das Programm wird am 24. Januar 2013 veröffentlicht. An dem Tag startet auch der Kartenvorverkauf. Wenn Sie die »Ouvertüre« zugeschickt bekommen möchten, tragen Sie sich bitte in unser Kontaktformular ein.
Die Mitglieder des Rheingau Musik Festival e.V. haben ein exklusives Vorkaufsrecht!

Leider kann es deshalb geschehen, dass einige Veranstaltungen oder Kategorien zum Zeitpunkt der Bestellung bereits ausverkauft sind. Wir bitten in diesem Fall um Ihr Verständnis.
Möchten Sie auch in den Genuss des exklusiven Vorkaufsrecht kommen? Dann werden Sie noch heute Mitglied im Rheingau Musik Festival e.V.!
TV / RADIO / WEB
hr2-kultur, 26.12.2012, 12:05 Uhr: Kulturszene Hessen - Lesung vom Rheingau Literatur Festival 2012
Gunnar Decker: Hermann Hesse. Der Wanderer und sein Schatten.

Hermann Hesse ist auch heute noch der Klassiker, mit dem für viele Leser die Entdeckung der Weltliteratur beginnt. Der Publizist und Philosoph Gunnar Decker legt nun eine neue, umfassende Biographie vor. Sie stellt Hesse als einen Menschen vor, der mit Krisen und Selbstzweifeln zu kämpfen hatte und ein Leben lang Einzelgänger war. Diese Erfahrungen haben in seinen Romanen tiefe Spuren hinterlassen, aber seine Werke handeln auch immer vom Neuanfang, vom Versprechen eines gelungenen Lebens. Hören Sie eine gekürzte Aufzeichnung vom 27. September 2012 aus dem Weingut Hamm.



