Tabea Zimmermann

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»… in Anerkennung ihrer Verdienste für das gegenwärtige Musikleben. Ausgehend von ihrem umfangreichen solistischen und kammermusikalischen Repertoire ist ihr Einsatz für die Musik des 20. Jahrhunderts ebenso beispielhaft wie ihr Engagement für den Nachwuchs. Sie trägt maßgeblich dazu bei, der Bratsche auf dem Konzertpodium einen neuen Stellenwert zu geben.«

Die 1966 in Lahr geborene Bratschistin Tabea Zimmermann kann als Ausnahmeerscheinung im gegenwärtigen Musikleben betrachtet werden. Sie ist als Solistin Gast der renommiertesten Orchester und macht Kammermusik mit Kollegen wie Heinz Holliger oder Steven Isserlis. Ihr großes Interesse an der Musik der Gegenwart dokumentiert Tabea Zimmermann stets erneut mit erfolgreichen Uraufführungen, so zum Beispiel 1994 mit der eigens für sie komponierten Sonate für Viola solo von György Ligeti. Für ihr künstlerisches Wirken ist Tabea Zimmermann sowohl in Deutschland als auch im Ausland mehrfach ausgezeichnet worden.