Taschenoper Lübeck

Mit der Ehrung würdigt die Jury des Rheingau Musikpreises die Verdienste der Taschenoper Lübeck um das gegenwärtige Musikleben. In der Begründung der Jury heißt es: »Junge Menschen für Oper zu begeistern, ist das Anliegen der Taschenoper Lübeck. Bekannte Opern wie »Der Freischütz«, »Der Fliegende Holländer« oder »Das Rheingold« werden kindgerecht bearbeitet und so erzählt, dass Kinder spielerisch und fantasievoll in die Welt des Musiktheaters eingeführt werden. Das Rheingau Musik Festival zeichnet mit der Taschenoper Lübeck eine vorbildliche Initiative aus, die Kinder in sagenhafte und fantastische Opern entführt und dabei mit einfachen jedoch äußerst kreativen Mitteln arbeitet. Mit Sachkenntnis, großem persönlichen Engagement und Liebe zum Detail wird Oper für Kinder auf höchstem musikalischen Niveau in fantasievollen Kostümen und Bühnenrequisiten zum lebendigen und unvergesslichen Ereignis. Mit ihren Produktionen setzt die Taschenoper Lübeck Maßstäbe in der Vermittlung von Musik an die nachwachsende Generation, ohne den pädagogischen Zeigefinger zu heben.«

Die Taschenoper Lübeck über sich selbst
Die Taschenoper ist ein Musiktheaterensemble für Kinder. Unsere erste Premiere hatten wir im Februar 2005 mit einer Bearbeitung des »Freischütz« von Carl-Maria von Weber im Lübecker Theater am Tremser Teich. Ein Jahr später folgte ebenda »Orpheus-Reise in die Unterwelt« nach Claudio Monteverdi. Seit 2006 arbeiten wir in Kooperation mit dem Theater Lübeck und haben dort nach „Der Fliegende Holländer« für Kinder in 2007 »Hoffmanns Erzählungen« für Kinder und in 2009 »Das Rheingold« für Kinder herausgebracht. Wir spielen in Theatern, auf Festivals, aber auch in Schulen, also überall dort, wo Kinder hinkommen. Wir machen Oper für Kinder, weil wir von der Oper begeistert sind und Kinder an dieser Begeisterung teilhaben lassen wollen. Damit es auch in Zukunft noch Zuschauer für Opern gibt. www.taschenoper-luebeck.de

Der Rheingau Musikpreis 2010 wird im Anschluss an die Vorstellung des »
Fliegenden Holländers« am 22. August auf Schloss Johannisberg überreicht.