Rheingau Musik Festival

20.08.2014 Mittwoch 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Next Generation

Vestard Shimkus, Klavier

Vestard Shimkus, Klavier

Franz Schubert:

Klaviersonate B-Dur D 960

 

Vestard Shimkus:

»My Rainbow. In Memory Of 9/11«

»North Wind. The Gothic Prelude And Fugue«

 

Philip Glass:

»Mad Rush«

 

George Gershwin:

»Rhapsody In Blue« (Originalfassung für Soloklavier von George Gershwin, 1927)

Der junge, lettische Pianist und Komponist Vestard Shimkus erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren in seiner Heimat. Sein Klavierstudium führte ihn später nach Madrid, Los Angeles und München. Ergänzt wurde seine Ausbildung durch Kompositionsunterricht bei Peteris Vasks und den Besuch diverser Meisterklassen. Auch seine ersten Auftritte führten ihn in die weite Welt: Mit Debütkonzerten an der Seite des BBC Philharmonic Orchestra, des Orchestre National de France, der Tschechischen Philharmonie und der Kremerata Baltica erspielte er sich schnell eine große Fan-Gemeinde in ganz Europa. Für seinen fulminanten Auftritt beim letztjährigen Rheingau Musik Festival lobte ihn die Offenbach Post mit Adjektiven wie »lässig und souverän, konzentriert und verspielt«. Die Frankfurter Rundschau beschrieb ihn ob seines großen vielseitigen Repertoires gar als »Chamäleon auf dem Klavierhocker«. In dieser Spielzeit wird Vestard Shimkus erneut mit einem Rezital zu erleben sein.

Finatem Beteiligungsgesellschaft
21.08.2014 Donnerstag 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Wiener Klaviertrio

Wiener Klaviertrio

Franz Schubert:

Sonatensatz für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur D 28

 

Sergej Rachmaninow:

Klaviertrio Nr. 1 g-Moll op. 9 Nr. 1 »Trio élégiaque«

 

Franz Schubert:

Adagio Es-Dur op. 148 D 897 »Notturno«

 

Pjotr Iljitsch Tschaikoswki:

Klaviertrio a-Moll op. 50 »A la mémoire d'un grand artiste«

Im Jahre 1988 gegründet, genießt das Wiener Klaviertrio heute großes Ansehen in der Musikwelt. Als gleichberechtigte Spielpartner konzertieren die auch solistisch äußerst erfolgreichen Mitglieder des Ensembles, als ob »Geige und Cello zum Klavier tanzen« (Oberhessische Presse). Ihr großes Repertoire reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Komposition. Im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses hat das Trio seit der Saison 2006/2007 einen eigenen Zyklus für die Wiener Konzerthausgesellschaft und 2011/2012 war das Trio »Ensemble in Residence« der ehrwürdigen Londoner Wigmore Hall. Trotz zweier Wechsel in der Besetzung - 2001 stieß Matthias Grendler als neuer Cellist zum Ensemble und seit 2012 sorgt Bogdan Božovic am Violinpult für frischen Wind - wirkt das Trio außergewöhnlich eingespielt und aufeinander abgestimmt. Beim Rheingau Musik Festival präsentiert sich das Ensemble in diesem Jahr erstmals in seiner neuen Besetzung.

Dow Corning
22.08.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Artist in Residence

Frank Peter Zimmermann, Violine
Christian Zacharias, Klavier

Frank Peter Zimmermann, Violine, Christian Zacharias, Klavier

Ludwig van Beethoven:
Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 D-Dur op. 12
Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 Es-Dur op. 12
Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-Dur op. 12
Sonate für Klavier und Violine Nr. 5 F-Dur op. 24 »Frühlingssonate«

Ein eingespieltes Team: Bereits 1999 nahm sich das Duo Zimmermann / Zacharias Beethovens Violinsonaten an und ließ sie in der Berliner Philharmonie als Gesamtzyklus erklingen. Anerkennend schrieb die Berliner Zeitung damals: »Tatsächlich ist beider Koordination nahezu perfekt, und dies nicht nur durch gut trainierte Organisation, sondern durch eine Gleichgestimmtheit der musikalischen Gesten dank guten Aufeinanderhörens.« 15 Jahre später widmen sich die beiden Ausnahmekünstler nun erneut der beethovenschen Duoliteratur. Zwar wird im Titel der Sonaten, der Tradition entsprechend, noch immer das Klavier zuerst genannt, doch der damals 28-jährige Komponist, der sich stets bewusst über Gattungs- und Genregrenzen hinwegsetzte, bemühte sich bereits in seinem op. 12 um ein ausgewogeneres Verhältnis, einen echten Dialog der beiden Instrumente, und gelangte schließlich mit der lichten Frühlingssonate zur perfekten klanglichen Gleichberechtigung.

Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel Wiesbaden
22.08.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika

Antrittskonzert Andrés Orozco-Estrada

MDR Rundfunkchor
hr-Sinfonieorchester
Andrés Orozco-Estrada, Leitung

MDR Rundfunkchor, hr-Sinfonieorchester, Andrés Orozco-Estrada, Leitung

Richard Strauss:

»Macbeth« Tondichtung nach Shakespeares Drama op. 23

 

Richard Wagner:

»Vorspiel und Liebestod« aus »Tristan und Isolde« WWV 90

 

Felix Mendelssohn:

»Die erste Walpurgisnacht« op. 60

»Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln/ und mit Glut und Klapperstöcken« … Mit musikalischem Hexenzauber, Spuk und Raserei feiert Andrés Orozco-Estrada als neuer Chefdirigent des hr-Sinfonieorchester seinen Einstand beim Rheingau Musik Festival, denn gruselig geht es sowohl in Strauss’ Sinfonischer Dichtung nach William Shakespeares Macbeth als auch in Mendelssohns Erster Walpurgisnacht zu. Sie bilden die effektvolle Klammer für die ergreifende Liebestodszene aus Wagners Tristan und Isolde. Die dramaturgische Besonderheit dieses wahrhaft dramatischen Programms ist, dass es gleich drei Themenschwerpunkte der diesjährigen Festivalsaison miteinander verbindet: So erweist Orozco-Estrada den beiden Jubilaren Richard Strauss und William Shakespeare seine Reverenz und lässt zugleich eines der berühmtesten Liebespaare der Kulturgeschichte in ihrer Musik gewordenen Gestalt auferstehen.

BILD FRANKFURT
23.08.2014 Samstag 19:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Liebespaare

»Szenen einer Ehe« - Clara & Robert Schumann

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Dorint Pallas Wiesbaden
24.08.2014 Sonntag 11:00 Uhr
Rheingauschule, Geisenheim

Sitzkissenkonzert

Sax & Moritz

Sax & Moritz

Max & Moritz in einer Vertonung für Bariton und Saxophonquartett von Guido Rennert

Max und Moritz: Das waren zwei - oje! Nur Flausen im Kopf. Ritzeratze, voller Tücke in die Brücke eine Lücke gesägt, und schon platscht der gute Meister Böck in den Bach und holt sich eine schöne Erkältung! Aber das war noch längst nicht alles, was die beiden an Streichen parat hatten. Hier den gestrengen Lehrer Lämpel geärgert, dort der Witwe Bolte die Hähnchen vom Grill stibitzt. Vor sehr langer Zeit hat sich ein humorvoller Mensch mit Namen Wilhelm Busch die Streiche der beiden Halunken ausgedacht und lustige Bilder dazu gemalt. Es ist ein toller Comic voller Witz und Spannung entstanden. Das fanden auch der Sänger Timothy Sharp, der Komponist Guido Rennert und das Deutsche Saxophon Ensemble. Sie haben aus den Abenteuern von Max und Moritz eine richtige kleine Oper gemacht. Nun kann man sogar hören, was die Zeichnungen von Wilhelm Busch erzählen. Und ganz nebenbei erzählt die Minioper noch die spannende Geschichte, wie Adolph Sax das Saxophon erfunden hat.

EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH
24.08.2014 Sonntag 19:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Strauss: 150. Geburtstag

Diana Damrau, Sopran
Xavier de Maistre, Harfe

Diana Damrau, Sopran, Xavier de Maistre, Harfe

Lieder von Richard Strauss, und Antonín Dvorák, sowie Werke für Harfe solo von Franz Liszt und Bedrich Smetana.

Was für ein Glück! Nach ihrem fulminanten Duo-Debüt beim Rheingau Musik Festival 2010 haben Xavier de Maistre und Diana Damrau zwischen ihren diversen Soloengagements auf den Opern- und Konzertbühnen der Welt von New York bis Wien endlich einmal wieder Zeit für einen gemeinsamen Liederabend gefunden. Im Kurhaus Wiesbaden huldigen der Harfenvirtuose und die Starsopranistin dem großen Jubilar des Jahres 2014: Richard Strauss, dessen umfangreiches Liedschaffen seit Jahren zu Unrecht ein Schattendasein zwischen seinen später entstandenen epochalen Sinfonischen Dichtungen und Opern fristet. Aus den über 200 Liedern, die zu einem Großteil seiner Ehefrau - der gefeierten Sängerin Pauline de Ahna - gewidmet sind, haben sie eine abwechslungsreiche Auswahl getroffen, die sich mit spätromantischen Liedminiaturen von Joseph de Canteloube und Harfentranskriptionen von Franz Liszt und Bedrich Smetana zu einem fein gewobenen Klangteppich verbindet.

Adam Opel AG
24.08.2014 Sonntag 19:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Next Generation

Jonathan Biss, Klavier

Jonathan Biss, Klavier

Ludwig van Beethoven:
Klaviersonate f-Moll op. 2 Nr. 1

Leoš Janácek:
»Im Nebel«

Frédéric Chopin:
Nocturne H-Dur op. 62 Nr. 1
Polonaise-Fantasie As-Dur op. 61

Leoš Janácek:
Klaviersonate »1.X.1905, von der Straße«

Ludwig van Beethoven:
Klaviersonate f-Moll op. 57 »Appassionata«

26.08.2014 Dienstag 20:00 Uhr
St. Stephan, Mainz

Ludwig Güttler, Trompete & Corno da caccia
Friedrich Kircheis, Orgel

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Stefan Schmitz
26.08.2014 Dienstag 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Alisa Weilerstein, Violoncello
Tschechische Philharmonie
Jirí Belohlávek, Leitung

Alisa Weilerstein, Violoncello, Tschechische Philharmonie, Jirí Belohlávek, Leitung

Leoš Janáček:
Ouvertüre aus der Suite zur Oper »Aus einem Totenhaus«

Antonín Dvorák:
Violoncellokonzert h-Moll op. 104
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der neuen Welt«

Als Alisa Weilerstein 2011 beim RMF debütierte, fragte sich die Neue Musikzeitung (nmz) völlig zu Recht, über was man sich bei dieser charmanten Erscheinung unter den jungen und herausragenden Cellisten wohl am meisten freuen solle: »Über die unnachahmliche Art, in der sie sich schelmisch und leidenschaftlich zugleich in den Geist dieser Musik vertieft? Über das fein durchgehörte Zusammenspiel mit dem Orchester?« Die nmz kam zu dem Schluss, es seien die Details, über die andere großzügig hinweggehen und die bei Alisa Weilerstein zum Ereignis werden. Es ist in der Tat faszinierend, wie sie sich in den Notentext einarbeitet, diesen durchdringt und für den Hörer übersetzt. Welch ein Glück, dass sich Weilerstein und die Tschechische Philharmonie für ihr Konzert im Kurhaus Wiesbaden ausgerechnet Dvorák ausgesucht haben, der mit seinen Tönen so viele Details über seine musikalische Heimat, die »Neue Welt« und die Sehnsucht nach dem vertrauten Zuhause zu erzählen hat.

27.08.2014 Mittwoch 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Arcadi Volodos, Klavier

Arcadi Volodos, Klavier

Franz Schubert:
Klaviersonate C-Dur D 279

Johannes Brahms:
Klavierstücke op. 118

Robert Schumann:
»Kinderszenen« op. 15
Fantasie C-Dur op. 17

DST Consulting
27.08.2014 Mittwoch 20:00 Uhr
Rheingauer Dom, Geisenheim

C.P.E. Bach: 300. Geburtstag

La Divina Armonia

La Divina Armonia

Johann Sebastian Bach / Carl Philipp Emanuel Bach:
Triosonate G-Dur für Traversflöte, Violine und B.c. BWV 1038

Carl Philipp Emanuel Bach:
Sonata d-Moll für Clavier und Violine, Wq 72
Trio–Sonate h-Moll  für Traverso, Violine und Bc, Wq 143
Sonata G-Dur für Clavier, Wq 62/19
Sonate e-Moll  für Traverso und Bc, Wq 124
Trio-Sonate G-Dur für Traverso, Violine und Bc, Wq 144

»Die wahre Art, das Clavier zu spielen« - mit diesem Ziel setzte sich zu seiner Zeit kaum einer so intensiv auseinander wie Carl Philipp Emanuel Bach, dessen 300. Geburtstag das Rheingau Musik Festival in diesem Jahr feiert. Umso größer war das Interesse des zweitältesten Bachsohns an instrumentalen Erfindungen, die neue Möglichkeiten zur Beeinflussung von Lautstärke, Tondauer und Kantabilität boten. Etwa das Pianoforte, das der Orgelbauer Gottfried Silbermann gegen Anfang des 18. Jahrhunderts entwickelte und das bereits den Vater Johann Sebastian Bach beeindruckt hatte. Das im Jahr 2005 von Lorenzo Ghielmi gegründete Ensemble La Divina Armonia gewährt einen Einblick in ein außergewöhnliches Musikinstrument und einen musikalischen Mikrokosmos, in dem feine Nuancen, differenzierte Klangfarben und Empfindsamkeit die Hauptrolle spielen.

Sektmanufaktur Schloss VAUX AG
27.08.2014 Mittwoch 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Al Di Meola Plays Beatles & More

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Adam Opel AG Brass Unternehmensgruppe
28.08.2014 Donnerstag 20:00 Uhr
Oranier-Gedächtnis-Kirche, Wiesbaden-Biebrich

»For ever Fortune«

»For ever Fortune«

Scottish Music in the 18th Century
Werke von William Christie, James Gillespie, Niel Gow, Turlough O'Carolan, James Oswald, William Thomson, David Young und David Wright

Wer bei schottischer Musik vor allem an ohrenbetäubende Dudelsackklänge denkt, liegt natürlich nicht falsch, doch greift dieses Klischee wie so oft viel zu kurz. Les Musiciens de Saint-Julien räumen nun mit den altbekannten Stereotypen auf - elegant und beschwingt, voller Poesie und Energie klingen die Melodien, Lieder und Tänze, die sie auf ihrer musikalischen Spurensuche in schottischen Quellen des 18. Jahrhunderts entdeckt haben. Italienische Musik vor allem aus der Feder Arcangelo Corellis war damals auch in den Highlands und am schottischen Hof à la mode. Komponisten wie William McGibbon, James Oswald oder Robert McIntosh ließen sich vom italienischen Stil inspirieren und kombinierten ihn in ihren eigenen Werken mit der heimischen Musiktradition: Das Ergebnis ist eine höchst lebendige und einzigartige Mischung aus volksliedhaftem Temperament und barocker Eleganz - und das alles meisterhaft interpretiert von den Originalklangspezialisten aus Rouen.

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Infraserv Wiesbaden
28.08.2014 Donnerstag 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Belcea Quartet

Belcea Quartet

Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett D-Dur KV 499 »Hoffmeister«

Franz Schubert:
Streichquartett a-Moll op. 29 D 804 »Rosamunde«

Johannes Brahms:
Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2

Man möchte es kaum für möglich halten: Sein 20-jähriges Jubiläum feiert das Belcea Quartet in diesem Jahr! Seit zwei Jahrzehnten bilden die vier Streicher nun schon eines der renommiertesten Streichquartette ihrer Generation und sind doch so unverbraucht und jugendlich geblieben, haben nichts in ihrem Spiel zur Routine werden lassen und haben sich auf wohltuende Art ihre Natürlichkeit bewahrt. Dabei schätzen die vier Musiker an ihrer künstlerischen Arbeit selbst, wie demokratisch ein Streichquartett aufgebaut ist, wie es jede Stimme ganz gleichberechtigt zu Wort kommen lässt, wie jeder Spieler seine ganz eigenen Ansichten einbringt und sich letztlich aus der Vierstimmigkeit eine untrennbare Einheit ergibt. Die lange Liste preisgekrönter Einspielungen des Belcea Quartet und ausverkaufte Säle rund um den Globus sind der beeindruckende Beweis, dass sie auch das Publikum von ihren Ansichten überzeugt haben.

FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH
29.08.2014 Freitag 18:30 Uhr
Hotel Kronenschlösschen, Hattenheim

Galakonzert mit Diner

Cello Duello

Cello Duello

Ein Duell der besonderen Art liefern sich nun schon seit über 20 Jahren die beiden Cellisten Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt und noch immer konnte kein eindeutiger Sieger ermittelt werden… Cello Duello hat sich der äußert raren Duoliteratur für Cello und dessen steter Erweiterung verschrieben: Am Anfang standen die virtuosen Moses-Variationen von Paganini, die die beiden damals noch als Studenten für den Abschluss eines Meisterkurses bei ihrem Professor David Geringas umschrieben und mit fulminantem Erfolg aufführten. Inzwischen ein Dauerbrenner in ihrem abwechslungsreichen Programm, das von Originalkompositionen des Barock und der Frühklassik über hochromantische Werke diverser Cellovituosen oder zumeist cellospielender Komponisten wie David Popper oder Jacques Offenbach bis hin zu ihrer höchst effektvollen Eigenbearbeitung des legendären Titelsongs aus Spiel mir das Lied vom Tod reicht. Natürlich ein Paradestück für die beiden ebenbürtigen Cello-Gegenspieler!

29.08.2014 Freitag 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Marie Luise Neunecker, Horn
Antje Weithaas, Violine
Silke Avenhaus, Klavier

Marie Luise Neunecker, Horn, Antje Weithaas, Violine , Silke Avenhaus, Klavier

Ludwig van Beethoven:
Sonate Für Klavier und Violine F-Dur op. 24 »Frühlingssonate«

György Ligeti:
Trio für Violine, Horn und Klavier »Hommage à Brahms«

Felix Mendelssohn:
Sonate für Violine und Klavier F-Dur

Johannes Brahms:
Trio für Klavier, Horn und Violine Es-Dur op. 40

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Wiesbadener Volksbank eG
29.08.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika

Schubert: Messe Es-Dur

Schubert: Messe Es-Dur

»Credo in unum Deum - Du nicht, das weiß ich wohl [...]«, hatte ein Freund Schuberts einmal in launigem Ton an den Komponisten geschrieben. Ein Scherz, der jedoch aus so vertrauter Richtung viel Wahres birgt: Franz Schuberts Glauben hatte durchaus Brüche, die sich auch in seinen großartigen Messkompositionen niedergeschlagen haben. Doch nur so wurden sie zu diesen tief gedachten Sakralkompositionen, deren Musik den Text vollkommen durchdringt und in ihrer Direktheit überwältigend ist. Nur ein Schubert mit all seiner Sensibilität für das vertonte Wort konnte zu seiner Zeit ein solches Meisterwerk zustande bringen. Seit mehr als vierzig Jahren ist das Collegium Vocale Gent mit seinem Gründer und Leiter Philippe Herreweghe eine der besten Adressen für die Interpretation der großen Chorwerke aus ganz unterschiedlichen Stilepochen. Die intensive Beschäftigung mit der Aufführungspraxis der jeweiligen Zeit lässt ihre Konzerte zu ungemein authentischen Hörerlebnissen werden.

Bilfinger Berger SE
29.08.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Arabella Steinbacher, Violine
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Marek Janowski, Leitung

Arabella Steinbacher, Violine, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski, Leitung

Johannes Brahms:
Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a

Felix Mendelssohn:
Violinkonzert e-Moll op. 64

Robert Schumann:
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 »Frühlingssinfonie«

Wie ein demonstratives »Ja« zum Leben präsentiert sich Mendelssohns großes Violinkonzert. Danach gefragt versprach Mendelssohn dem Geiger und Leipziger Jugendfreund Ferdinand David: »Wenn ich ein paar gut gelaunte Tage hier habe, so bringe ich dir etwas der Art mit. Aber leicht ist die Aufgabe freilich nicht; brillant willst du’s haben und wie fängt unser eins das an?« Heute wissen wir es: Es ist brillant geworden und sehr gut gelaunt!
In nur vier Tagen skizzierte Robert Schumann im Januar 1841 die Partitur seines neuen Werks, das Ende Februar bereits vollendet war. Von Schumann selbst stammt der Beiname »Frühlingssymphonie«, bei der Komposition dachte er an ein Gedicht von Adolph Böttger. Ursprünglich wollte er die einzelnen Sätze der Sinfonie sogar mit erläuternden Überschriften versehen: »Frühlingsbeginn«, »Abend«, »Frohe Gesellen« und »Voller Frühling«. Entgegen den allgemeinen Strömungen seiner Zeit aber war Schumann kein Freund von programmatischer Musik. Die Möglichkeit, dass die Überschriften über den Sätzen die Zuhörer gedanklich zu sehr in eine bestimmte Richtung drängen könnten, bewog ihn dazu, die Titel vor der Drucklegung wieder zu entfernen.

Sparda-Bank Hessen eG
30.08.2014 Samstag 19:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Bach: Das Klavierwerk X

Konstantin Lifschitz, Klavier

Konstantin Lifschitz, Klavier

Johann Sebastian Bach:
4 Duetti BWV 802-805
»Goldberg-Variationen« BWV 988

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Wentz & Co. GmbH
31.08.2014 Sonntag 11:00 Uhr
Rheingauschule, Geisenheim

Sitzkissenkonzert

»Matze mit der blauen Tatze«

»Matze mit der blauen Tatze«

Der Kater Matze ist anders als die anderen: Er hat eine blaue Tatze. Deswegen lachen ihn die anderen aus und wollen am liebsten gar nichts mit ihm zu tun haben. Matze macht das traurig. Bis er eines Tages einen Traum hat: Darin hört er eine geheimnisvolle Stimme, die ihn fortschickt. Er soll hinaus in die Welt. Matze mit der blauen Tatze ist wild entschlossen und macht sich auf den Weg. Das lohnt sich: Unterwegs merkt er nämlich, dass seine blaue Tatze eine Zaubertatze ist. Mit ihrer Hilfe findet er Freunde in der ganzen Welt: Swinguru aus Australien, den Bossabär aus Kanada, den coolen Löwen Leo Lässig und den Affen Nicolo aus Afrika. Und Matze stellt fest: Mit guten Freunden und ein bisschen Jazz steht einem die ganze Welt offen...

EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH
31.08.2014 Sonntag 16:00 Uhr
Haus der Begegnung, Königstein

Kinderkonzert

Joely & Oliver mit Band

Joely & Oliver mit Band

»Ich möcht’ so gern deine kleine Melodie sein, ich wär’ so gerne ein Ohrwurm von dir…« Wisst ihr, was ein Ohrwurm ist? Kennt ihr das, wenn Euch ein Lied im Kopf rumspukt und einfach nicht mehr verschwinden will - manchmal einen ganzen Tag lang? Joely & Oliver haben viele solche Ohrwürmer erfunden, am bekanntesten ist natürlich Chipyday, der durch Die Sendung mit der Maus berühmt geworden ist. Aber auch A little kiss, I mog di, du mogst mi oder das Lied von den Seifenblasen sind zu solchen unsterblichen Melodien geworden, die man am liebsten immer ganz nah bei sich haben möchte, weil sie so schön sind. Schon seit Joely fünf ist macht sie mit ihrem Vater Oliver zusammen Musik - er komponiert fast alle Lieder selbst, spielt das Saxophon und sie singt mit ihrer tollen Stimme die mal lustigen, mal traurigen, mal albernen, mal klugen Texte. Mittlerweile studiert Joely zwar in London Musik, doch auf der Bühne steht sie immer noch am liebsten mit ihrem Papi!

EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH EDEKA Nolte
31.08.2014 Sonntag 19:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Thomas Quasthoff & Michael Frowin: »Keine Kunst«

Thomas Quasthoff & Michael Frowin: »Keine Kunst«

Thomas Quasthoff - weltweit gefeierter Bassbariton mit einer Leidenschaft für den Jazz - erobert jetzt zusammen mit Kabarettist und Autor Michael Frowin die Kabarettbühne. Das passt genau zur Biographie des so unglaublich vielseitigen Stars - und passt genau in das Künstlerleben des Multitalents. Der eine kennt die Konzertsäle von New York bis Tokio, von Kapstadt bis Reykjavík, der andere die Kleinkunstbühnen von Zwiesel bis Zinnowitz und von Castorp-Rauxel bis Ottendorf-Okrilla. Gemeinsam schauen sie dem Volk aufs Maul, nehmen Kunst und Kultur, Gesellschaft und Zeitgeschehen, Typen und Thesen unter die kabarettistische Lupe. Von »Schalk auf Tretminen« spricht der Tagesspiegel - und tatsächlich: Keine Kunst ist ein Abend, der scheinbar harmlos daherkommt, sich aber in seinen bissigen Beobachtungen satirisch zuspitzt. Urkomisch sind beide sowieso, harmlos bestimmt nicht, und gesungen wird auch!

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Echo Zeitungen GmbH
03.09.2014 Mittwoch 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

LOTTO-Förderpreisträger-Konzert

LOTTO-Förderpreisträger-Konzert

Johann Sebastian Bach:
Chaconne aus der Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004

Enrique Granados:
Sonate für Violine und Klavier H. 127

Johannes Brahms:
Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24

Ludwig van Beethoven:
Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 47 »Kreutzer-Sonate«

Ein ganz besonderes Highlight erwartet uns dieses Jahr, wenn Violinistin Leticia Moreno und Pianist Christopher Park für ein Konzert aufeinandertreffen. Ihre Gemeinsamkeit? Beide Ausnahmetalente waren schon beim Rheingau Musik Festival zu Gast und bekamen dort den mit 15.000 Euro dotierten  LOTTO-Förderpreis verliehen. Für Leticia Moreno entschied sich die Jury 2010, denn »sie interpretiert Musik technisch makellos, angemessen kontrastbetont und mit einer Spannung erzeugenden Erzählstruktur. Bei ihr verschmelzen spanisches Temperament und russische Spielweise.« Christopher Park faszinierte 2012 »insbesondere durch die Kombination aus technischer Versiertheit, musikalischer Überzeugungskraft und sympathischer Ausstrahlung.« In diesem Jahr ergänzen die beiden Preisträger ihre Talente und  präsentieren sich sowohl solistisch als auch im Duo mit ihrem gereiften Können - und immer noch unbändiger Spielfreude.

Dietmar Bücher - Schlüsselfertiges Bauen
04.09.2014 Donnerstag 20:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika

Gustav Mahler Jugendorchester
Christoph Eschenbach, Leitung

Gustav Mahler Jugendorchester, Christoph Eschenbach, Leitung

Olivier Messiaen:
»Les Offrandes oubliées« Sinfonische Meditation

Anton Bruckner:
Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

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Divertimento 2014

Das komplette Programm 2014 des Rheingau Musik Festivals und viele Zusatzinformationen zum Download als PDF.


Ouvertüre 2014

Das komplette Programm 2014 des Rheingau Musik Festivals und viele Zusatzinformationen zum Download als PDF.


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