Rheingau Musik Festival

29.08.2014 Freitag 18:30 Uhr
Hotel Kronenschlösschen, Hattenheim

Galakonzert mit Diner

Cello Duello

Cello Duello

Ein Duell der besonderen Art liefern sich nun schon seit über 20 Jahren die beiden Cellisten Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt und noch immer konnte kein eindeutiger Sieger ermittelt werden… Cello Duello hat sich der äußert raren Duoliteratur für Cello und dessen steter Erweiterung verschrieben: Am Anfang standen die virtuosen Moses-Variationen von Paganini, die die beiden damals noch als Studenten für den Abschluss eines Meisterkurses bei ihrem Professor David Geringas umschrieben und mit fulminantem Erfolg aufführten. Inzwischen ein Dauerbrenner in ihrem abwechslungsreichen Programm, das von Originalkompositionen des Barock und der Frühklassik über hochromantische Werke diverser Cellovituosen oder zumeist cellospielender Komponisten wie David Popper oder Jacques Offenbach bis hin zu ihrer höchst effektvollen Eigenbearbeitung des legendären Titelsongs aus Spiel mir das Lied vom Tod reicht. Natürlich ein Paradestück für die beiden ebenbürtigen Cello-Gegenspieler!

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

29.08.2014 Freitag 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Marie-Luise Neunecker, Horn
Antje Weithaas, Violine
Silke Avenhaus, Klavier

Marie-Luise Neunecker, Horn, Antje Weithaas, Violine , Silke Avenhaus, Klavier

Ludwig van Beethoven:
Sonate Für Klavier und Violine F-Dur op. 24 »Frühlingssonate«

György Ligeti:
Trio für Violine, Horn und Klavier »Hommage à Brahms«

Felix Mendelssohn:
Sonate für Violine und Klavier F-Dur

Johannes Brahms:
Trio für Klavier, Horn und Violine Es-Dur op. 40

Wiesbadener Volksbank eG
29.08.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika

Schubert: Messe Es-Dur

Schubert: Messe Es-Dur

»Credo in unum Deum - Du nicht, das weiß ich wohl [...]«, hatte ein Freund Schuberts einmal in launigem Ton an den Komponisten geschrieben. Ein Scherz, der jedoch aus so vertrauter Richtung viel Wahres birgt: Franz Schuberts Glauben hatte durchaus Brüche, die sich auch in seinen großartigen Messkompositionen niedergeschlagen haben. Doch nur so wurden sie zu diesen tief gedachten Sakralkompositionen, deren Musik den Text vollkommen durchdringt und in ihrer Direktheit überwältigend ist. Nur ein Schubert mit all seiner Sensibilität für das vertonte Wort konnte zu seiner Zeit ein solches Meisterwerk zustande bringen. Seit mehr als vierzig Jahren ist das Collegium Vocale Gent mit seinem Gründer und Leiter Philippe Herreweghe eine der besten Adressen für die Interpretation der großen Chorwerke aus ganz unterschiedlichen Stilepochen. Die intensive Beschäftigung mit der Aufführungspraxis der jeweiligen Zeit lässt ihre Konzerte zu ungemein authentischen Hörerlebnissen werden.

Bilfinger Berger SE
29.08.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Arabella Steinbacher, Violine
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Marek Janowski, Leitung

Arabella Steinbacher, Violine, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski, Leitung

Johannes Brahms:
Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a

Felix Mendelssohn:
Violinkonzert e-Moll op. 64

Robert Schumann:
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 »Frühlingssinfonie«

Wie ein demonstratives »Ja« zum Leben präsentiert sich Mendelssohns großes Violinkonzert. Danach gefragt versprach Mendelssohn dem Geiger und Leipziger Jugendfreund Ferdinand David: »Wenn ich ein paar gut gelaunte Tage hier habe, so bringe ich dir etwas der Art mit. Aber leicht ist die Aufgabe freilich nicht; brillant willst du’s haben und wie fängt unser eins das an?« Heute wissen wir es: Es ist brillant geworden und sehr gut gelaunt!
In nur vier Tagen skizzierte Robert Schumann im Januar 1841 die Partitur seines neuen Werks, das Ende Februar bereits vollendet war. Von Schumann selbst stammt der Beiname »Frühlingssymphonie«, bei der Komposition dachte er an ein Gedicht von Adolph Böttger. Ursprünglich wollte er die einzelnen Sätze der Sinfonie sogar mit erläuternden Überschriften versehen: »Frühlingsbeginn«, »Abend«, »Frohe Gesellen« und »Voller Frühling«. Entgegen den allgemeinen Strömungen seiner Zeit aber war Schumann kein Freund von programmatischer Musik. Die Möglichkeit, dass die Überschriften über den Sätzen die Zuhörer gedanklich zu sehr in eine bestimmte Richtung drängen könnten, bewog ihn dazu, die Titel vor der Drucklegung wieder zu entfernen.

Sparda-Bank Hessen eG
30.08.2014 Samstag 19:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Bach: Das Klavierwerk X

Konstantin Lifschitz, Klavier

Konstantin Lifschitz, Klavier

Johann Sebastian Bach:
4 Duetti BWV 802-805
»Goldberg-Variationen« BWV 988

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Wentz & Co. GmbH
31.08.2014 Sonntag 11:00 Uhr
Rheingauschule, Geisenheim

Sitzkissenkonzert

»Matze mit der blauen Tatze«

»Matze mit der blauen Tatze«

Der Kater Matze ist anders als die anderen: Er hat eine blaue Tatze. Deswegen lachen ihn die anderen aus und wollen am liebsten gar nichts mit ihm zu tun haben. Matze macht das traurig. Bis er eines Tages einen Traum hat: Darin hört er eine geheimnisvolle Stimme, die ihn fortschickt. Er soll hinaus in die Welt. Matze mit der blauen Tatze ist wild entschlossen und macht sich auf den Weg. Das lohnt sich: Unterwegs merkt er nämlich, dass seine blaue Tatze eine Zaubertatze ist. Mit ihrer Hilfe findet er Freunde in der ganzen Welt: Swinguru aus Australien, den Bossabär aus Kanada, den coolen Löwen Leo Lässig und den Affen Nicolo aus Afrika. Und Matze stellt fest: Mit guten Freunden und ein bisschen Jazz steht einem die ganze Welt offen...

EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH
31.08.2014 Sonntag 16:00 Uhr
Haus der Begegnung, Königstein

Kinderkonzert

Joely & Oliver mit Band

Joely & Oliver mit Band

»Ich möcht’ so gern deine kleine Melodie sein, ich wär’ so gerne ein Ohrwurm von dir…« Wisst ihr, was ein Ohrwurm ist? Kennt ihr das, wenn Euch ein Lied im Kopf rumspukt und einfach nicht mehr verschwinden will - manchmal einen ganzen Tag lang? Joely & Oliver haben viele solche Ohrwürmer erfunden, am bekanntesten ist natürlich Chipyday, der durch Die Sendung mit der Maus berühmt geworden ist. Aber auch A little kiss, I mog di, du mogst mi oder das Lied von den Seifenblasen sind zu solchen unsterblichen Melodien geworden, die man am liebsten immer ganz nah bei sich haben möchte, weil sie so schön sind. Schon seit Joely fünf ist macht sie mit ihrem Vater Oliver zusammen Musik - er komponiert fast alle Lieder selbst, spielt das Saxophon und sie singt mit ihrer tollen Stimme die mal lustigen, mal traurigen, mal albernen, mal klugen Texte. Mittlerweile studiert Joely zwar in London Musik, doch auf der Bühne steht sie immer noch am liebsten mit ihrem Papi!

EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH EDEKA Nolte
31.08.2014 Sonntag 19:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Thomas Quasthoff & Michael Frowin: »Keine Kunst«

Thomas Quasthoff & Michael Frowin: »Keine Kunst«

Thomas Quasthoff - weltweit gefeierter Bassbariton mit einer Leidenschaft für den Jazz - erobert jetzt zusammen mit Kabarettist und Autor Michael Frowin die Kabarettbühne. Das passt genau zur Biographie des so unglaublich vielseitigen Stars - und passt genau in das Künstlerleben des Multitalents. Der eine kennt die Konzertsäle von New York bis Tokio, von Kapstadt bis Reykjavík, der andere die Kleinkunstbühnen von Zwiesel bis Zinnowitz und von Castorp-Rauxel bis Ottendorf-Okrilla. Gemeinsam schauen sie dem Volk aufs Maul, nehmen Kunst und Kultur, Gesellschaft und Zeitgeschehen, Typen und Thesen unter die kabarettistische Lupe. Von »Schalk auf Tretminen« spricht der Tagesspiegel - und tatsächlich: Keine Kunst ist ein Abend, der scheinbar harmlos daherkommt, sich aber in seinen bissigen Beobachtungen satirisch zuspitzt. Urkomisch sind beide sowieso, harmlos bestimmt nicht, und gesungen wird auch!

Echo Zeitungen GmbH
03.09.2014 Mittwoch 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

LOTTO-Förderpreisträger-Konzert

LOTTO-Förderpreisträger-Konzert

Johann Sebastian Bach:
Chaconne aus der Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004

Enrique Granados:
Sonate für Violine und Klavier H. 127

Johannes Brahms:
Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24

Ludwig van Beethoven:
Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 47 »Kreutzer-Sonate«

Ein ganz besonderes Highlight erwartet uns dieses Jahr, wenn Violinistin Leticia Moreno und Pianist Christopher Park für ein Konzert aufeinandertreffen. Ihre Gemeinsamkeit? Beide Ausnahmetalente waren schon beim Rheingau Musik Festival zu Gast und bekamen dort den mit 15.000 Euro dotierten  LOTTO-Förderpreis verliehen. Für Leticia Moreno entschied sich die Jury 2010, denn »sie interpretiert Musik technisch makellos, angemessen kontrastbetont und mit einer Spannung erzeugenden Erzählstruktur. Bei ihr verschmelzen spanisches Temperament und russische Spielweise.« Christopher Park faszinierte 2012 »insbesondere durch die Kombination aus technischer Versiertheit, musikalischer Überzeugungskraft und sympathischer Ausstrahlung.« In diesem Jahr ergänzen die beiden Preisträger ihre Talente und  präsentieren sich sowohl solistisch als auch im Duo mit ihrem gereiften Können - und immer noch unbändiger Spielfreude.

Dietmar Bücher - Schlüsselfertiges Bauen
04.09.2014 Donnerstag 20:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika

Gustav Mahler Jugendorchester
Christoph Eschenbach, Leitung

Gustav Mahler Jugendorchester, Christoph Eschenbach, Leitung

Olivier Messiaen:
»Les Offrandes oubliées« Sinfonische Meditation

Anton Bruckner:
Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

Deutsche Bank AG Deutsche Bank Stiftung
05.09.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Strauss: 150. Geburtstag

Staatskapelle Berlin
Daniel Barenboim, Leitung

Werke von Franz Schubert und Richard Strauss

Accenture
05.09.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika

Liebespaare, Shakespeare: 450. Geburtstag

Berlioz: »Roméo et Juliette«

Berlioz: »Roméo et Juliette«

Hector Berlioz:
»Roméo et Juliette« Dramatische Sinfonie op. 17

Shakespeares Liebesdrama gilt seit dem 16. Jahrhundert als unsterblich. Keine Geschichte ist so oft erzählt, kein Schicksal in so vielen verschiedenen Kunstformen dargestellt worden wie das von Romeo und Julia. Das Wesen des Dramas der Liebenden von Verona fand seine Perfektion in der Musik Hector Berlioz’. Der Komponist sprach von einer »elektrisierenden Wirkung« des Dramas - Gefühle und Stimmungen hatten einen starken Einfluss auf seine anspruchsvolle Partitur nach dem Libretto von Emile Deschamps. Die »Dramatische Sinfonie op. 17 mit Chören, Gesangssoli und Prolog als Chorrezitativ« wurde am 24. November 1839 in Paris uraufgeführt. Dieses klangmächtige und tiefromantische Werk bereichert gleich zwei der diesjährigen Themenschwerpunkte im Festivalsommer: »Liebespaare« und »Shakespeare: 450. Geburtstag«.

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
10.09.2014 Mittwoch 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Meisterschüler-Meister

Pepe Romero, Gitarre
Goethe Quartett

Pepe Romero, Gitarre, Goethe Quartett

Anton Webern:
Langsamer Satz für Streichquartett

Francisco Tárrega:
»Recuerdos de la Alhambra« (Gitarre solo)

Luigi Boccherini:
»La Musica Notturna delle Strade di Madrid« für Gitarre und Streichquartett op. 30 Nr. 6 G 324

Celedonio Romero:
»Fantasia cubana«

Ludwig van Beethoven:
Streichquartett F-Dur op. 18 Nr. 1

Luigi Boccherini:
Quintett für Gitarre und Streichquartett Nr. 4 D-Dur G 448 »Fandango-Quintett«

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. Frankfurter Sparkasse
11.09.2014 Donnerstag 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Gautier Capuçon, Violoncello
London Symphony Orchestra
Sir John Eliot Gardiner, Leitung

DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG Deutsche Leasing AG
12.09.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika

Bach: »Johannes-Passion«

Bach: »Johannes-Passion«

Johann Sebastian Bach:
»Johannes-Passion« BWV 245

»Kühner« sei die Johannes-Passion, so das begeisterte Urteil des Komponisten und Musikschriftstellers Robert Schumann im 19. Jahrhundert, »gewaltiger, poetischer« als ihr Schwesterwerk, - »wie gedrängt, wie durchaus genial, namentlich in den Chören, und von welcher Kunst!« Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion mag zwar die komplexere, anspruchsvollere der beiden vollständig überlieferten Bach-Passionen sein; die zugänglichere hingegen, nicht nur wegen der geringeren Aufführungsdauer, ist sicherlich die hochdramatische Johannes-Passion. Mit historischem Bewusstsein, Gespür für emotionale Intensität und Stilsicherheit widmet sich die Academy of Ancient Music am Vorabend des Abschlusskonzerts, das ebenfalls von ihr bestritten wird, dieser Passion, die zum Bewegendsten zählt, was Bach der Nachwelt hinterlassen hat.

Helaba Landesbank Hessen-Thüringen
12.09.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Murray Perahia, Klavier
Academy of St Martin in the Fields

13.09.2014 Samstag 19:00 Uhr
Kloster Eberbach, Basilika

Abschlusskonzert

Abschlusskonzert

Georg Friedrich Händel:
»Water Music Suite«
»Music for the Royal Fireworks« HWV 351
»Coronation Anthems« HWV 258-261

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

UBS Deutschland AG
18.09.2014 Donnerstag 20:00 Uhr
Burg Schwarzenstein, Geisenheim-Johannisberg

Rheingau Literatur Festival

Ralph Dutli: Richard de Fournival, »Das Liebesbestiarium«

Ralph Dutli: Richard de Fournival, »Das Liebesbestiarium«

Richard de Fournival, »Das Liebesbestiarium« wurde von Ralph Dutli aus dem Französischen des 13. Jahrhunderts übertragen und mit einem Essay versehen.

Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein
19.09.2014 Freitag 20:00 Uhr
Kelterhalle des Rheingau Musik Festivals, Oestrich

Rheingau Literatur Festival

»Es war einmal ein Lattenzaun«
Walter Renneisen liest Christian Morgenstern

»Es war einmal ein Lattenzaun«, Walter Renneisen liest Christian Morgenstern

Am 31. März jährte sich der Todestag von Christian Morgenstern zum 100. Mal. Das nimmt das Rheingau Literatur Festival zum Anlass für einen literarischen Abend mit Werken des Dichters.
Wenige Autoren haben in so kurzer Zeit - Morgenstern wurde nur 33 Jahre alt - ein derart facettenreiches, von Gegensätzen bestimmtes Werk hinterlassen.
Sein Vater Carl Ernst, sein Großvater Christian Ernst, der Urgroßvater Carl Heinrich waren Landschafts- bzw. Porträtmaler. 1894 schrieb er einer Jugendfreundin: »Ich bin ein Maler bis in den letzten Blutstropfen hinein. Und das will nun heraus ins Reich des Wortes, des Klanges«.
Über diese Bildphantasie dringt Morgensterns Verwandlungsfähigkeit weiter in die Sprachmelodie, in die Musikalität der Vokale und Konsonanten selbst vor. Unübersetzbare Gebilde wie:

»Der Flügelflagel gaustert
durchs Wiruwaruwolz
die rote Fingur plaustert
und grausig gutzt der Golz«

Walter Renneisen entführt das Publikum in die tiefsinnige und humorvolle Welt des Christian Morgenstern.

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein
20.09.2014 Samstag 10:30 Uhr
Hotel Kronenschlösschen, Hattenheim

Rheingau Literatur Festival

Literarische Weinwanderung von Hattenheim über Schloss Vollrads nach Schloss Johannisberg

Literarische Weinwanderung von Hattenheim über Schloss Vollrads nach Schloss Johannisberg

Gestartet wird am Hotel-Restaurant Kronenschlösschen, dann geht’s über den Leinpfad entlang des Rheins nach Oestrich. Vorbei an der Kirche St. Martin und einigen Weingütern durchquert die Wanderroute die Weinbergslagen Oestricher Doosberg und Oestricher Lenchen mit Blick auf Hallgarten zum Schloss Vollrads. Nach einer Einkehr und einem Glas Wein führt der Weg durch den Dachsberg zum Schloss Johannisberg. Im Spätlesereiterhof erwartet die Wanderer ebenfalls ein Glas Wein. An ausgewählten Aussichts- und Ruhepunkten trägt Heiner Boehncke literarische Texte über den Rheingau vor.

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein
20.09.2014 Samstag 20:00 Uhr
Sektkellerei Bardong, Geisenheim

Rheingau Literatur Festival

Helmut Krausser: Deutschlandreisen

Helmut Krausser: Deutschlandreisen

Kraussers Reise durch Land und Werk
Vier Jahreszeiten und vier Himmelsrichtungen gibt es. Vier Reisen hat Helmut Krausser unternommen. In alle Winkel Deutschlands ist er gereist. Mit dem Flugzeug, mit dem Zug, mit dem Taxi und zu Fuß. Helmut Krausser charakterisiert Städte aufmerksamer und sensibler als andere Autoren ihre Romanfiguren. Er ist ein scharfsinniger Beobachter unserer Gegenwart, knallhart zu sich selbst und zu allen, die ihm über den Weg laufen. Ergänzt um die Poetikvorlesungen ›Pathos und Präzision‹, die der Autor an der LMU München hielt, werden die Reiseberichte und Tagebuchaufzeichnungen so zum intimsten Einblick in sein Werk.
»Es ist seltsam, in ein Alter gekommen zu sein, da man die meisten Städte, die man bereist, mit Siegen oder Niederlagen in Verbindung bringen kann. Die Landkarte wird historisch, wird zum Schlachtfeld.«

Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein
21.09.2014 Sonntag 11:00 Uhr
Weingut Balthasar Ress, Hattenheim

Rheingau Literatur Festival

Literarische Matinee
Robert Seethaler: Der Trafikant

Literarische Matinee, Robert Seethaler: Der Trafikant

Robert Seethaler erzählt die Geschichte von Franz, Freud und Anezka im Wien der 30er-Jahre. Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf, um in Wien als Lehrling in einer Trafik - einem Tabak-und Zeitungsgeschäft - sein Glück zu suchen. Dort begegnet er eines Tages dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von dessen Ausstrahlung. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz kurz darauf Hals über Kopf in die Varietétänzerin Anezka verliebt und in eine tiefe Verunsicherung stürzt, sucht er bei Professor Freud Rat. Dabei stellt sich jedoch schnell heraus, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist wie Franz. Ohnmächtig fühlen sich beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse. Und schon bald werden sie - und Anezka - jäh vom Strudel der Ereignisse auseinandergerissen.

Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein
21.09.2014 Sonntag 14:00 Uhr
Museum Wiesbaden

Rheingau Literatur Festival

Cord Riechelmann: Krähen
Lesung & Museumsführung

Cord Riechelmann: Krähen, Lesung & Museumsführung

Cord Riechelmann, geboren 1960 in Celle, studierte Biologie und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Er war Lehrbeauftragter für das Sozialverhalten von Primaten und für die »Geschichte biologischer Forschung«. Außerdem arbeitete er als Kolumnist und Stadtnaturreporter für die »Berliner Seiten« der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sein Hauptinteresse gilt den Lebensbedingungen von Natur in der Kultur städtischer Lebensräume. Er lebt als Publizist und Autor in Berlin.

Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein
21.09.2014 Sonntag 20:00 Uhr
Burg Schwarzenstein, Geisenheim-Johannisberg

Rheingau Literatur Festival

David Safier: 28 Tage lang

David Safier: 28 Tage lang

Was für ein Mensch willst Du sein?
Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 Tage.
  • 28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.
  • 28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.
  • 28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
  • 28 Tage, um eine Legende zu werden.

 

Ein bewegender Roman über das Warschauer Ghetto

Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein
24.09.2014 Mittwoch 20:00 Uhr
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Rheingau Literatur Festival

Ulrich Wickert: Das marokkanische Mädchen

Ulrich Wickert: Das marokkanische Mädchen

Ein Fall für Jacques Ricou
Ein malerischer Waldweg unweit von Paris: Hier wird eine marokkanische Familie erschossen in ihrem Auto aufgefunden. Rechter Terror? Fanatische Islamisten? Drogenhandel? Erst sechs Stunden nach der Tat entdeckt die Polizei Kalila, die sechsjährige Tochter, die das Massaker in einem Versteck überlebt hat. - Ein Fall für Jacques Ricou.

Ulrich Wickert, geboren 1942, gilt als einer der bekanntesten Journalisten in Deutschland. Als Korrespondent in den USA und Frankreich, als langjähriger Anchorman der Tagesthemen hat er das Fernsehbild der Deutschen geprägt. Mit seinen Bestsellern Der Ehrliche ist der Dumme, Das Buch der Tugenden und Gauner muss man Gauner nennen hat er die Wertedebatte immer wieder angestoßen. Auch seine Bücher über Frankreich und seine Kriminalromane mit dem Untersuchungsrichter Jacques Ricou waren Bestseller. Mehr Informationen unter: www.ulrichwickert.de

Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein

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WeinLese 2014

Das Programm der 22. WeinLese mit Lesungen, literarischen Wanderungen u. v. m. zum Download als PDF.


Divertimento 2014

Das komplette Programm 2014 des Rheingau Musik Festivals und viele Zusatzinformationen zum Download als PDF.


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