4 Jul 2012 Wednesday 08:00 pm
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal
Peter Eötvös im Gespräch

Artist:
Ines Reinhardt, Sopran
Eva Böcker, Violoncello
Norbert Ommer, Klangregie
Ensemble Modern
Peter Eötvös, Leitung (Sonata per sei)
Max Nyffeler, Moderation
Eva Böcker, Violoncello
Norbert Ommer, Klangregie
Ensemble Modern
Peter Eötvös, Leitung (Sonata per sei)
Max Nyffeler, Moderation
Program:
Peter Eötvös
»Harakiri«. Szene mit Musik für Sopran, 2 Bassklarinetten, Holzhacker, Sprecher (1973)
»Two poems to Polly« für eine sprechende Cellistin (1998)
»Natascha-Trio« aus »Drei Schwestern« bearbeitet von Peter Eötvös (2005/06)
»Sonata per sei« für zwei Klaviere, Sampler-Keyboard und drei Schlagzeuge (2006)
»Harakiri«. Szene mit Musik für Sopran, 2 Bassklarinetten, Holzhacker, Sprecher (1973)
»Two poems to Polly« für eine sprechende Cellistin (1998)
»Natascha-Trio« aus »Drei Schwestern« bearbeitet von Peter Eötvös (2005/06)
»Sonata per sei« für zwei Klaviere, Sampler-Keyboard und drei Schlagzeuge (2006)
Komponieren besteht für mich aus Verzauberung der Zuhörer durch Klang […]. Mich interessiert die Technik, mit der ich das Unglaubliche zum Klingen bringen kann.«, schreibt Peter Eötvös. Bezeichnend für ihn ist, dass er in seinem Werk stets den »Zuhörer« als entscheidende Komponente mitdenkt. Komponist, Interpret und Publikum bilden bei ihm ein untrennbares Dreigestirn, denn nur in dieser Kombination wird den Noten auf dem Papier Leben eingehaucht. Entsprechend wichtig war und ist für den ungarischen Komponisten das Musiktheater. Als Theatermusiker, Komponist von Filmmusiken und Kindermusicals finanzierte er sein Studium bei Kodaly an der Budapester Musikakademie und die Oper sollte später in Deutschland zum Dreh und Angelpunkt seines Schaffens werden. Mit »Harakiri« von 1973 und einem Auszug aus »Drei Schwestern«, seinem großen Opernerfolg von 1998, erklingt auch ein Teil seines Bühnenwerks im Rahmen des Gesprächskonzerts.



