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Waas.sche Fabrik, Geisenheim

© Waas.sche Fabrik

Description

Die Maschinenfabrik wurde 1864 gegründet unter dem Namen „Valentin Waas– Inhaber Gebr. Waas“. Die Produktion stellte hauptsächlich Apparate für die Obst- und Gemüseverwertung, Obst- und Weinpressen sowie Flaschenlager her. Nach 1900 gab es einen wachsenden Umsatz im In- und Ausland. Zahlreiche Auszeichnungen auf Ausstellungen wiesen die Firma Val. Waas als „bedeutendste Spezialfabrik für die Obst- und Gemüseverwertung“ aus. Später kamen Getreidetrockenapparate und Trockenkanäle für Großbetriebe hinzu. Dampfkochapparate, Obst- Schälmaschinen sowie  Maschinen für das Verschließen von Konservendosen gehörten ebenfalls zum Programm wie hydraulische Obst- und Traubenpressen mit Ober- und Unterdruck. Mit der Einführung neuer Konservierungsverfahren auf Basis von Kühlung und dem Einsatz von Elektroenergie gingen in den 50er Jahren die Anfrage immer mehr zurück und schließlich wurde 1964 die Produktion eingestellt.

Vor zwei Jahrzehnten lernte Andrea Nusser das marode Industrie-Gebäude der Waas.schen-Fabrik kennen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Idee,  aus der Fabrik einen Ort der Begegnung von Kunst und Kultur zu schaffen, für kreative Menschen, die diese Themen lieben, aktiv gestalten und entwickeln wollen. Grenzen setzen hierbei nur die Möglichkeiten der eigenen Phantasie. Die Intention ist, alle Sinne anzusprechen, Menschen zusammen zu führen, zu vernetzen und zu gemeinsamen Aktivitäten zu verbinden. Unterschiedliche Netzwerke mit ebenso verschiedenen Visionen haben hier gerne auch eine Plattform.