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LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals

15.000,- Euro für Emmanuel Tjeknavorian

von links: Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann, Maximilian Kromer, Emmanuel Tjeknavorian, Franziska Reichenbacher, Michael Herrmann © Ansgar Klostermann
von links: Franziska Reichenbacher, Emmanuel Tjeknavorian,Maximilian Kromer, Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann © Ansgar Klostermann
von links: Franziska Reichenbacher, Emmanuel Tjeknavorian, Michael Herrmann, Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann © Ansgar Klostermann
von links: Franziska Reichenbacher, Emmanuel Tjeknavorian, Michael Herrmann, Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann © Ansgar Klostermann
von links: Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann, Maximilian Kromer, Emmanuel Tjeknavorian, Franziska Reichenbacher, Michael Herrmann © Ansgar Klostermann
von links: Franziska Reichenbacher, Emmanuel Tjeknavorian, Michael Herrmann, Maximilian Kromer, Dr. jur. Heinz-Georg Sundermann © Ansgar Klostermann
Emmanuel Tjeknavorian und Maximilian Kromer © Ansgar Klostermann

Der LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals geht in diesem Jahr an den österreichischen Geiger Emmanuel Tjeknavorian. Der von der hessischen Lotteriegesellschaft seit 2009 jährlich gestiftete Preis ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro einer der höchstdotierten Nachwuchskünstlerpreise in Deutschland und wird jährlich an ein außergewöhnliches junges Nachwuchstalent, das beim Rheingau Musik Festival auftritt, verliehen. „Wer bereits an der Spitze steht, wird in der Regel mit Auszeichnungen überhäuft. LOTTO Hessen aber möchte ausdrücklich besondere Nachwuchstalente auszeichnen, um ihnen den Weg nach oben zu erleichtern“, beschreibt Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer von LOTTO Hessen, die Intention des Preises.

Die Jury des LOTTO-Förderpreises setzt sich zusammen aus dem Dirigenten und Pianisten Christoph Eschenbach, derzeit Generalmusikdirektor des National Symphony Orchestra in Washington D.C.. und ab der Saison 2019/20 Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin, dem Intendanten und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals, Michael Herrmann, Dr. Heinz-Georg Sundermann von LOTTO Hessen und den Programmmitarbeitern des Rheingau Musik Festivals.

Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Seit 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des weltberühmten Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seine junge Karriere führte ihn bereits zu Orchestern wie den Wiener Symphoniker, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, der Camerata Salzburg und dem Münchner Kammerorchester. Außerdem spielte er unter Dirigenten wie Adam Fischer, Keith Lockhart, Hannu Lintu, Cornelius Meister, Andrés Orozco-Estrada, Kristiina Poska und John Storgårds. Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari, Cremona.

Seit September 2017 hat Emmanuel Tjeknavorian eine eigene monatliche Sendung bei Radio Klassik, dem größten Klassiksender in Österreich unter dem Titel: Der Klassik-Tjek radioklassik.at.

Porträt in Capriccio (BR): www.ardmediathek.de

Beitrag in der arte TV-Show „Stars von morgen" mit Rolando Villazon: www.arte.tv

Jurybegründung

Emmanuel Tjeknavorian ist sowohl in technischer als auch in musikalischer Hinsicht ein absolutes Ausnahmetalent. Sein Spiel offenbart eine schier atemberaubende Technik und eine Musikalität, die Emotionalität und Tiefsinn in nahezu perfekter Weise vereint. Dazu ist Tjeknavorian ein absoluter Sympathieträger, der mit seinem jugendlichen Charme und seiner erfrischenden Offenheit die Herzen des Publikums im Sturm erobert. Emmanuel Tjeknavorian ist eine wirkliche Entdeckung, ein echtes Spitzentalent, das alle Voraussetzungen für eine Weltkarriere erfüllt.

Auszug aus der Jurybegründung

Die bisherigen Preisträger

Sebastian Manz (2009)
Leticia Moreno (2010)
Denis Kozhukhin (2011)
Christopher Park (2012)
Iskandar Widjaja (2013)
Vestard Shimkus (2014)
Pablo Ferrandéz (2015)
Marc Bouchkov (2016)
Ben Kim (2017)
Emmanuel Tjeknavorian (2018)