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26. Rheingau Literatur Preis an Dörte Hansen

Die deutsche Schriftstellerin Dörte Hansen erhält für ihren Roman „Mittagsstunde“ den 26. Rheingau Literatur Preis. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Rheingau Literatur Festivals am 22. September 2019 auf Burg Schwarzenstein statt.

Dörte Hansen © Sven Jaax
© Sven Jaax

Jurybegründung

„Mittagsstunde“ ist eine bewegende Reise in die verlorene Zeit. Mit archäologischem Gespür lässt Dörte Hansen die untergehende Kultur einer norddeutschen Dorfgemein-schaft wieder lebendig werden. In meisterhafter Intensität beschwört sie Gerüche und Geräusche der ländlichen Lebenswelt und damit gelingt ihr das Kunststück, das Ver-schwinden dieser Lebensform sinnlich erfahrbar werden zu lassen.

Rheingau Literatur Preis

Der Rheingau Literatur Preis ist mit 11.111 Euro und 111 Flaschen besten Rheingau Rieslings dotiert und würdigt herausragende deutschsprachige Prosa der letzten zwölf Monate. Die durch das Rheingau Literatur Festival initiierte Ehrung wurde in diesem Jahr zum sechsundzwanzigsten Mal vergeben. Der Geldpreis von 11.111 Euro wird mit je 5000,- Euro vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und vom Rheingau Musik Festival e. V. getragen. Der Hauptsponsor des Rheingau Literatur Festivals, Burg Schwarzenstein Relais & Châteaux, stockt die Summe um 1.111 Euro auf. 111 Flaschen besten Rheingauer Weins stellt der Verband Deutscher Prädikatsweingüter Rheingau zur Verfügung.

Die Jury

  • Prof. Dr. Heiner Boehncke
    Künstlerischer Leiter des Rheingau Literatur Festivals, Publizist und Literaturwissenschaftler

  • Dr. Alf Mentzer
    Literaturredakteur hr2-kultur

  • Dr. Viola Bolduan
    ehemals Feuilletonchefin Wiesbadener Kurier

  • Andreas Platthaus
    Literaturchef der F.A.Z.

  • Prof. Dr. Wilfried Schoeller
    Publizist und Literaturwissenschaftler

Die bisherigen Preisträger

Stefanie Menzinger, „Schlangenbaden“ (1994)
Ulla Berkéwicz, „Mordad“(1995)
Herbert Maurer, „Ein Rabenflug“ (1996)
Thomas Meinecke, „Tomboy“ (1997)
Hella Eckert, „Hanomag“ (1998)
Thomas Lehr, „Nabokovs Katze“ (1999)
Peter Stamm, „Agnes“ und „Blitzeis“ (2000)
Bodo Kirchhoff, „Parlando“ (2001)
Robert Gernhardt, „Im Glück und anderswo“ (2002)
Reinhard Jirgl, „Die Unvollendeten“ (2003)
Ralf Rothmann, „Junges Licht“ (2004)
Gert Loschütz, „Dunkle Gesellschaft“ (2005)
Clemens Meyer, „Als wir träumten“ (2006)
Antje Rávic Strubel, „Kältere Schichten der Luft“ (2007)
Ursula Krechel, „Shanghai fern von wo“ (2008)
Christoph Peters, „Mitsukos Restaurant“ (2009)
Jochen Schimmang, „Das Beste, was wir hatten“ (2010)
Josef Haslinger, „Jáchymov” (2011)
Sten Nadolny, „Weitlings Sommerfrische“ (2012)
Ralph Dutli, „Soutines letzte Fahrt“ (2013)
Stephanie Bart, „Deutscher Meister“ (2014)
Klaus Modick, „Konzert ohne Dichter“ (2015)
Saša Stanišić, „Fallensteller“ (2016)
Ingo Schulze, „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst" (2017)
Robert Seethaler, „Das Feld" (2018)

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