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Rheingau Musik Preis 2022 an Herbert Blomstedt

Herbert Blomstedt © Martin U. K.

Der schwedische Dirigent Herbert Blomstedt wird mit dem Rheingau Musik Preis 2022 ausgezeichnet. Die durch das Rheingau Musik Festival initiierte Auszeichnung wird in diesem Jahr zum 29. Mal vergeben und ist mit 10.000 € dotiert. Das Preisgeld wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zur Verfügung gestellt.

Jurybegründung

Mit dem Rheingau Musik Preis 2022 wird der schwedische Dirigent Herbert Blomstedt für sein künstlerisches Lebenswerk ausgezeichnet. Er hat sich in den mehr als sechzig Jahren seiner Karriere den uneingeschränkten Respekt der musikalischen Welt erworben und ist nach wie vor mit künstlerischem Tatendrang am Pult aller führenden internationalen Orchester zu erleben. Mit seiner uneitlen sowie beschei-denen Art zählt er zu den erfolgreichsten und beliebtesten Dirigenten unserer Zeit. Durch seine Leidenschaft für die Musik und das gemeinsame Musizieren bringt Her-bert Blomstedt Menschen über Generationen hinweg zusammen. Seine ehemaligen Orchester in San Francisco, Leipzig, Kopenhagen, Stockholm und Dresden ernann-ten ihn ebenso zum Ehrendirigenten wie die Bamberger Symphoniker und das NHK Symphony Orchestra in Tokio.

Rheingau Musik Preis

Der Rheingau Musik Preis wird seit 1994 an bereits renommierte Künstler, Komponisten und Musikwissenschaftler oder musikalische Institutionen in Anerkennung deren musikalischen Gesamtschaffens verliehen. Daneben möchte man in Einzelfällen den Preis auch als Stipendium an förderungswürdige junge Musiker vergeben.

Die durch das Rheingau Musik Festival initiierte Auszeichnung ist mit 10.000,– € dotiert. Das Preisgeld wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zur Verfügung gestellt.

Die bisherigen Preisträger

Volker David Kirchner (1994)
Alexander L. Ringer (1995)
Gidon Kremer (1996)
Ensemble Recherche (1997)
Toshio Hosokawa (1998)
Tabea Zimmermann (1999)
Helmuth Rilling und die Internationale Bachakademie Stuttgart (2000)
Artemis Quartett (2001)
Michael Quast (2002)
Peter Greiner (2003)
Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e. V. (2004)
Niki Reiser (2005)
Hugh Wolff (2006)
Windsbacher Knabenchor und Karl-Friedrich Beringer (2007)
Heinz Holliger (2008)
Christian Gerhaher (2009)
Taschenoper Lübeck (2010)
Bidla Buh (2011)
Lautten Compagney und Wolfgang Katschner (2012)
Fazıl Say (2013)
Christoph Eschenbach (2014)
Andreas Scholl (2015)
Walter Renneisen (2016)
Enoch zu Guttenberg und die Chorgemeinschaft Neubeuern (2017)
Yannick Nézet-Séguin (2018)
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi (2019)
Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra (2020)
Nils Landgren (2021)