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Wiederholung eines "Doppel-Kopf" in hr2-kultur

Trauer um Enoch zu Guttenberg

Enoch zu Guttenberg © Andreas Müller

Mit tiefstem Bedauern haben wir vom Tod von Enoch Baron zu Guttenberg erfahren. Enoch zu Guttenberg war mit seinen Ensembles, der Chorgemeinschaft Neubeuern und dem Orchester der KlangVerwaltung München, von Beginn des Festivals an häufiger und sehr gerne gesehener Gast beim Rheingau Musik Festival. Zudem war er seit einigen Jahren Mitglied des Kuratoriums des Rheingau Musik Festivals. Enoch zu Guttenberg gehörte zu den bekanntesten und angesehensten deutschen Dirigenten der Gegenwart. Für seine Leistungen erhielt zu Guttenberg unter anderem das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, den Bayerischen Poetentaler, die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um die Umwelt, den Bayerischen Verdienstorden sowie 2017 den Rheingau Musik Preis.

Festivalintendant Michael Herrmann ist erschüttert über den Tod seines engen Freundes, der bei der Verleihung des Rheingau Musik Preises diese Freundschaft heraushob, indem er sagte, „eigentlich sind wir nicht nur Freunde, sondern Brüder.“

Enoch zu Guttenberg hätte am 28. Juni mit der Chorgemeinschaft Neubeuern und dem Orchester der KlangVerwaltung München das Requiem von Giuseppe Verdi in der Basilika von Kloster Eberbach aufführen sollen.

Kent Nagano wird die Aufführung des Verdi Requiems leiten.

hr2-kultur: Doppel-Kopf: Am Tisch mit Enoch zu Guttenberg, "Querkopf"

Aufgrund des Todes von Enoch zu Guttenberg ändert hr2-kultur das Programm am 19.06.2018 (KW 25):

Dienstag, 19.06.2018
12.05 - 13.00 Uhr, hr2-kultur
Doppel-Kopf
Am Tisch mit Enoch zu Guttenberg, "Querkopf"
Gastgeber: Andreas Bomba
(WH 23.04 Uhr, hr2-kultur)

Der Dirigent Enoch zu Guttenberg ist tot. Er starb am Freitag (15. Juni) im Alter von 71 Jahren in München. Der aus dem oberfränkischen Landkreis Kulmbach stammende Guttenberg galt als einer der herausragenden deutschen Dirigenten der Gegenwart.
Er arbeitete mit zahlreichen Orchestern wie der Berliner Staatskapelle, den Bamberger Symphonikern und dem Nouvel Orchestre Philharmonique Paris. Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte sich der Vater des früheren Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) als kämpferischer Umweltschützer einen Namen. 1975 war er Mitbegründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den er 2012 aus Protest gegen den Einsatz des Verbandes für Windkraftanlagen verließ. Für seine Arbeit erhielt Enoch von Guttenberg zahlreiche Auszeichnungen. So bekamen er und die Chorgemeinschaft Neubeuern im vergangenen August den Rheingau Musik Preis 2017 überreicht, und er war aus diesem Grund zu Gast im "hr2-Doppelkopf". Aus Anlass seines Todes wiederholt hr2-kultur dieses Gespräch noch einmal.