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Die Themen des Festivalsommers 2018

Rheingau Musik Festival vom 23.6. bis 1.9.2018

© Hannah Meinhardt

Das Rheingau Musik Festival zählt zu den größten Musikfestivals Europas und veranstaltet jedes Jahr über 170 Konzerte in der gesamten Region von Frankfurt über Wiesbaden bis zum Mittelrheintal. Einmalige Kulturdenkmäler wie Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg, Schloss Vollrads und das Kurhaus Wiesbaden sowie lauschige Weingüter verwandeln sich in Konzertbühnen für Stars der internationalen Musikszene von Klassik über Jazz bis hin zu Kabarett und Weltmusik.

Der Leitgedanke des Rheingau Musik Festivals 2018 lautet „Freundschaft“. Damit wendet sich das Rheingau Musik Festival seiner Kernidee zu – musikalische Weggefährten und Freunde im Rheingau zu versammeln. 2018 würde Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern. Mit dem legendären amerikanischen Komponisten und Dirigenten war Festivalintendant Michael Herrmann bis zu seinem Tod befreundet. Der runde Gedenktag bildet den Anlass für ein musikalisches Porträt, in dem die größten Werke des begnadeten Künstlers erklingen und Bernsteins Leben und Wirken näher beleuchtet wird. Zum 100. Todestag von Claude Debussy zeichnet der zweite Komponisten-Schwerpunkt Verbindungslinien des impressionistischen Tondichters zu älteren und zeitgenössischen Kollegen nach. Um den Leitgedanken „Freundschaft“ kreisen auch die Projekte der diesjährigen Fokus-Künstler: Die Sopranistin Annette Dasch, der Oboist Albrecht Mayer sowie der Komponist und Bratscher Brett Dean bringen befreundete Musiker mit in den Rheingau, um mit diesen einzigartige musikalische Projekte zu verwirklichen. Daneben präsentiert die Reihe „Fokus Jazz“ fünf hochkarätige Klaviertrios. Die Reihe „Expedition Sound“, in der musikalische Grenzgänger zusammengebracht werden, wird ebenso fortgesetzt wie die Reihe „Next Generation“, in der junge, aufstrebende Künstler und Ensembles die große Bühne betreten.

Unser Intendant Michael Herrmann im Video zur Festival-Saison 2018.

Artist in Residence - Fokus - Fokus Jazz

Artist in Residence: Annette Dasch

Annette Dasch © Klaus Weddig

»Im Sommer 2018 habe ich die große Ehre, Artist in Residence beim Rheingau Musik Festival zu sein. Ich freue mich sehr darauf, Sie, verehrte Konzertbesucher, hier wiederzusehen oder Ihnen neu zu begegnen! Meine Konzerte im Festivalsommer sind handverlesen. Von Gänsehaut bis Tränen bis Lachen ist alles möglich. Ich freue mich, wenn Sie darauf Lust haben!«

Als Artist in Residence präsentiert Annette Dasch beim Rheingau Musik Festival in sechs Veranstaltungen mit Musik von Beethoven bis Lehár ihre ganze musikalische Bandbreite. Zu den Konzerten begleiten Dasch befreundete Musiker, mit denen sie lange musikalische Partnerschaften verbinden: Im Liederabend mit Klaus Florian Vogt und Wolfram Rieger interpretiert sie Lieder von Brahms und Schumann (25.8.), mit dem Fauré Quartett Werke von Brahms, Mahler und Wagner (7.7.). Mit Beethovens Arie „Ah, perfido!“ und seiner Sinfonie Nr. 9 tritt Annette Dasch vor großes Orchester und Chor (5.7.). Operette pur gibt es in der konzertanten Aufführung von Franz Lehárs „Die lustige Witwe“ mit dem Symphonieorchester der Volksoper Wien unter der Leitung von Andreas Schüller zu erleben (10.8.). Im Rendezvous mit der Musikjournalistin Katharina Eickhoff gibt sie Einblicke in ihre Gedankenwelt (6.7.). Außerdem steht sie mit den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker auf der Kurhaus-Bühne (18.8.).

Annette Dasch im Video über ihre Residenz als Artist in Residence des Rheingau Musik Festivals.

Über diesen Link werden Ihnen alle Konzerte mit Annette Dasch aufgelistet.

Vier ausgewählte Konzerte mit Annette Dasch (5.7., 10.8., 18.8. und 25.8.) sind im Abo zum ermäßigten Gesamtpreis erhältlich.

Fokus: Albrecht Mayer

© Klaus Weddig

»Selbstverständlich dürfen sich die Besucher auf meine Oboe freuen. Daneben aber auf einige veranschaulichende Worte und vor allem können sie sich sicher sein, dass es im Konzert nicht allzu steif zugehen wird. Gemeinsam werden wir in die verschiedensten Stimmungen eintauchen und ich werde mit all meiner Kraft versuchen, dass das Publikum nach jedem Konzert glücklich und lächelnd nach Hause geht.«

Als Fokus Künstler wird Albrecht Mayer beim Rheingau Musik Festival in sechs Veranstaltungen mit Musik von Vivaldi bis Britten zu erleben sein. Zu den Konzerten begleiten den Oboisten befreundete Musiker, mit denen er lange musikalische Partnerschaften verbindet: Einblicke in seine Gedankenwelt liefert ein Gesprächsabend, das Rendezvous mit der Musikjournalistin Katharina Eickhoff (3.7.). In einem Kammermusik-Abend mit Tianwa Yang, Liisa Randalu und Gabriel Schwabe interpretieren sie Werke von Mozart, Ravel, Moeran und Britten (4.7.). Zusammen mit seinem Berliner Orchesterkollegen Andreas Ottensamer und der Kammerakademie Potsdam tauchen die Künstler tief in die tönende Schatzkiste der Mannheimer Schule ein und bringen konzertante und sinfonische Kompositionen wie Carl Stamitz Klarinettenkonzert Nr. 7 und das Doppelkonzert von Franz Danzi für Klarinette und Fagott in der Bearbeitung für Englischhorn mit (5.7.). Gemeinsam mit dem Cembalisten Vital Julian Frey spüren sie in der Wiesbadener Ringkirche der Musik von Bach, Marcello und Vivaldi nach – ein Abend voll zügelloser Improvisationen (29.7.). Unter dem Motto „Mozarts große Nachtmusiken“ werden Albrecht Mayer und die Sinfonietta Cracovia im Eberbacher Kreuzgang unter anderem Mozarts Adagio für Englischhorn und Joseph Fialas Englischhornkonzert aufführen (10.8.). Zum Abschluss seiner Residenz wird Albrecht Mayer gemeinsam mit seinem ehemaligen Orchesterkollegen Brett Dean und Boris Giltburg in einem einzigartigen Kammermusik-Abend auf Schloss Johannisberg zu erleben sein. Dabei stehen nicht nur Schumann, Brahms und Hindemith auf dem Programm, sondern auch selten aufgeführte Werke wie die „Zwei Rhapsodien“ von Charles Loeffler und die „Schilflieder“ von August Klughardt (15.8.).

Albrecht Mayer im Video über seinen Fokus beim Rheingau Musik Festival.

Über diesen Link werden Ihnen alle Konzerte mit Albrecht Mayer aufgelistet.

Vier ausgewählte Konzerte mit Albrecht Mayer (4.7., 5.7., 10.8. und 15.8.) sind im Abo zum ermäßigten Gesamtpreis erhältlich.

Fokus: Brett Dean

Brett Dean © Pawel Kopczynski
© Pawel Kopczynski

»Es ist eine besondere Ehre für mich, beim Rheingau Musik Festival in diesem Sommer als Fokus-Künstler auftreten zu dürfen. Im großen ›Musikland‹ Deutschland konnte ich viele inspirierende Musiker kennenlernen und viele verschiedene musikalische Wege beschreiten. Deshalb freue ich mich ganz besonders darauf, Ihnen, verehrtes Publikum, als Interpret und Komponist ganz unterschiedliche Ausprägungen meiner musikalischen Interessen und Passionen zu präsentieren!«

Brett Dean war 15 Jahre Bratschist bei den Berliner Philharmonikern. 2000 kehrte er in sein Heimatland Australien zurück, um sich stärker dem Schreiben von Musik zu widmen. Heute zählt er zu den international meistaufgeführten Komponisten seiner Generation und ist weiterhin weltweit als Solist, Kammermusiker und Dirigent tätig. In seinen Werken finden sich immer wieder klangliche oder literarische Verweise, Zitate, Hommagen an die Vergangenheit, etwa an Carlo Gesualdo, Beethoven, Brahms, Clara Schumann und Shakespeare. Häufig lässt er sich von gesellschaftlichen oder politischen Themen anregen. Eine Reihe seiner Kompositionen sind außerdem von Gemälden seiner Lebensgefährtin Heather Betts inspiriert. Dean schöpft aus dem Vollen: Sein reichhaltiges Œuvre reicht vom Solostück bis zum Musiktheater.

Als Fokus-Künstler präsentiert Brett Dean in diesem Jahr beim Rheingau Musik Festival sein umfassendes Schaffen. Die Reihe bietet die Möglichkeit, tiefer in Brett Deans musikalischen Kosmos einzutauchen und ihn als Bratschist, Komponist und Dirigent zu erleben. Seine Werke werden in Verbindung mit klassischer Literatur aufgeführt, sodass einerseits eine abwechslungsreiche musikalische Bandbreite entsteht, andererseits Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Kompositionen über Jahrhunderte hinweg zum Tragen kommen. In der „Mozart-Nacht“ präsentiert er mit den Festival Strings Lucerne seine „Short Stories“ – Fünf Interludien für Streichorchester (7.7. & 8.7.) Mit klassisch-romantischen Vorbildern rahmt er im Zusammenspiel mit Baiba Skride, Gergana Gergova, Hélène Clément und Alban Gerhardt sein Streichquintett „Epitaphes“, in dem er an Freunde, Kollegen und geistige Weggefährten erinnert (10.7.). Das Gespräch mit der Musikjournalistin Katharina Eickhoff verspricht ein „Rendezvous“ der besonderen Art zu werden (11.7.). Im Projekt mit dem Swedish Chamber Orchestra reflektiert Brett Dean Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 6 und übersetzt es in seinem Werk „Approach“ – Prelude to a Canon ins Heute (8.8.). Zum Abschluss seiner Residenz ist Brett Dean gemeinsam mit seinem ehemaligen Orchesterkollegen Albrecht Mayer und Boris Giltburg in einem einzigartigen Kammermusik-Abend auf Schloss Johannisberg zu erleben. Dabei stehen nicht nur Schumann, Brahms und Hindemith auf dem Programm, sondern auch selten aufgeführte Werke wie die „Zwei Rhapsodien“ von Charles Loeffler und die „Schilflieder“ von August Klughardt (15.8.).

Fokus Jazz: Piano Trio

In unserer „Fokus Jazz“-Reihe richten wir den Blick auf die vielleicht beliebteste Formation im Jazz überhaupt: Mit dem Piano Trio – Klavier, Bass und Schlagzeug – lässt sich bereits ein komplettes Jazzorchester abbilden.

Facettenreich und Maßstäbe setzend war diese Kombination immer schon: brillant virtuos bei Art Tatum und Oscar Peterson in den 1930er und 1950er Jahren, gesanglich und feinsinnig verzahnt bei Bill Evans, originell unorthodox und nonkonformistisch bei Thelonious Monk sowie funky und soullastig bei Ramsey Lewis in den 1960er und 1970er Jahren. Gerade seit Mitte der 1990er Jahre hat die Dreier-Besetzung eine ganz neue, ungeahnte Popularität und damit auch ein viel breiteres Publikum erreicht. In unserer „Fokus Jazz“ Reihe betrachten wir fünf Piano Trios, die durch ihre ganz eigene Klangsprache herausragen: Den Anfang macht das Brad Mehldau Trio als eines der Epizentren des neuen Klaviertrio-Hypes (4.7.). Jason Moran und sein Bandwagon greifen in ihrem Spiel Vergangenes auf und erweitern es mit neuen Ideen (13.7.). Beide Welten – sowohl die des Jazz als auch die klassische – verbindet das David Gazarov Trio (28.7.). Dagegen schöpft das Omer Klein Trio seine Inspiration zum Teil aus der traditionellen jüdischen Musik des Abendlandes und dem Orient, der Liedkunst der Romantik und dem Jazz US-amerikanischer und europäischer Prägung (15.8.). Den Schlusspunkt setzt das schwedisch-kubanisch-deutsche Tingvall Trio, das in seiner Musik stark in der skandinavischen Volksmelodik sowie der Pop- und Rockmusik verhaftet ist (25.8.).

Drei ausgewählte Konzerte unserer „Fokus Jazz“-Reihe (13.7., 15.8., 25.8.) sind im Abo zum ermäßigten Gesamtpreis erhältlich.

Themenschwerpunkte

Leonard Bernstein: 100. Geburtstag

© Phonogram International

Mit seiner ansteckenden Begeisterung, seiner atemberaubenden Vielseitigkeit und seiner fesselnden Rhetorik gehört er zu den faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts: Leonard Bernstein war als Dirigent ebenso erfolgreich wie als Pianist, Pädagoge, Autor – und natürlich als Komponist. Seine „West Side Story“ eroberte 1957 zunächst den Broadway, dann die Musicalbühnen der Welt. Daneben schrieb Bernstein Sinfonien, Chorwerke, Kammermusik und Liederzyklen. Als 27-Jähriger übernahm er den Chefposten der New Yorker Sinfoniker, mit 40 wurde er Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker und prägte dort eine ganze Ära. Bernsteins besondere Kunst aber bestand im Vermitteln seiner Ideen, im Konzertsaal und im Fernsehen, an ein großes Publikum.

Im August 2018 würde der legendäre Komponist, Dirigent, Pianist und Pädagoge Leonard Bernstein seinen 100. Geburtstag feiern – für uns Anlass genug, um ihm ein musikalisches Porträt zu widmen. In mehreren Projekten mit herausragenden Künstlern unterschiedlicher Genres kommen seine Werke zur Aufführung. In einem musikalisch-literarischen Abend mit seiner Tochter Jamie Bernstein und dem Pianisten Sebastian Knauer beleuchten wir sein Leben und Wirken.

Unser Intendant Michael Herrmann im Video über Leonard Bernstein.

30.6.
Sommerfest mit Feuerwerk: „Happy Birthday, Lenny!“
Kim Criswell, Gesang
WDR Funkhausorchester
Wayne Marshall, Leitung

2.8.
Gabriela Montero, Klavier
YOA Orchestra of the Americas
Carlos Miguel Prieto, Leitung

18.8.
Film mit Livemusik: „West Side Story“
Sinfonieorchester Basel
Ernst van Tiel, Leitung

19.8.
Nils Landgren & Janis Siegel: „A Tribute to Leonard Bernstein“
Janis Siegel, vocals
Nils Landgren, trombone & vocals
Jan Lundgren, piano
Lisa Wulff, bass
Rasmus Kihlberg, drums
Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg
Juri Gilbo, Leitung

19.8.
„Bernsteins Tochter erzählt ...“
Jamie Bernstein, Rezitation
Sebastian Knauer, Klavier

23.8.
Alliage Quintett

24.8.
„Aus der neuen Welt“
Philharmonischer Chor Brünn
Philharmonie Brünn
Leoš Svárovský

Claude Debussy: 100. Todestag

© Marcel Baschet

Er war Visionär, Rebell und Impressionist. 2018 jährt sich sein Todestag zum 100. Mal: Claude Debussy – 1862 in Saint-Germain-en-Laye in einfache Verhältnisse hineingeboren – ist einer der bedeutendsten Komponisten seiner Generation, einer, der die Musikwelt revolutionierte. In die Wiege gelegt wurde ihm die Musik nicht. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, entdeckte die Musik dank seines Paten Achille Arosa, ein Bankier und Kunstsammler, den Debussy regelmäßig besuchte. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht, mit zehn folgte die Aufnahme am Pariser Conservatoire – ein Naturtalent. 1884 erhielt er den Prix de Rome, die höchste Auszeichnung, die ein französischer Komponist erhalten konnte. Doch mit den damit verbundenen Verpflichtungen konnte sich Debussy nicht anfreuden. Zu sehr war er Querdenker, Nonkonformist, jemand, der sich nicht um Regeln kümmerte, sondern abseits der geltenden Konventionen stets auf der Suche nach etwas Neuem war. Eine große Inspirationsquelle bedeutete für ihn eines der großen Ereignisse der Belle Époque: die Weltausstellung von 1889 in Paris. Dort wurde sein kompositorischer Geist von einem Kaleidoskop fremdländischer Klänge angeregt, javanische Gamelanmusik, Musikensembles aus Japan und China, vietnamesische Theater, andalusische Klänge, eine Vielfalt an Exotismen, die tiefe Spuren in Debussys Kunstverständnis und gerade auch in seinen Kompositionen hinterließen. Seine Werke haben die musikalischen Parameter. Harmonik, Melodik und Rhythmik grundlegend erneuert. Seine Musik ist als sinnliches Klang- und Farbenspiel in enger Verbindung zu Natur und Phantasie zu fassen. Mit herausragenden Künstlern beleuchten wir das facettenreiche Œuvre des musikalischen Impressionisten, dessen Kompositionen zu Lebzeiten überraschten, mit ihrer Radikalität die Zeitgenossen schockierten, aber die vor allem epochemachende Werke waren – und noch heute pure Inspiration sind.

28.6.
Alice Sara Ott, Klavier
Les Siècles
François-Xavier Roth, Leitung

6.7.
Lizi Ramishvili, Violoncello
Khatia Buniatishvili, Klavier

11.7.
Benjamin Grosvenor, Klavier

17.7.
Mona Asuka, Klavier

10.8.
Ben Kim, Klavier

17.8.
Seong-Jin Cho, Klavier

29.8.
Saleem Ashkar, Klavier

Next Generation

Das Rheingau Musik Festival bringt die größten internationalen Künstler in die Region, sieht seine Aufgabe jedoch gleichzeitig darin, Verantwortung für den musikalischen Nachwuchs zu übernehmen. Mit etablierten Konzertformaten wie „Klassik-Marathon“ und „Junge Meisterpianisten der russischen Schule“ erhalten aufstrebende Talente, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen, ein Podium und werden in ihrer musikalischen Entwicklung unterstützt. Besonders herausragende junge Künstler und Ensembles bekommen in der Reihe „Next Generation“ die Gelegenheit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Daneben treten regelmäßig große Jugendorchester beim Rheingau Musik Festival auf und begeistern mit Frische und Leidenschaft. Wir begleiten die größten Musiktalente auf ihrem Weg zu gereiften Künstlern und laden sie regelmäßig zum Festival ein. Die Bühne wird mit jedem Konzert größer, die Begleitung raumfüllender, die Auftritte profilierter, das Repertoire mutiger. Jährlich wird eine Künstlerin oder ein Künstler der „Next Generation“ mit dem begehrten LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals ausgezeichnet, der von LOTTO Hessen gestiftet wird und mit 15.000 Euro dotiert ist.

11.7.
Benjamin Grosvenor, Klavier

17.7.
Mona Asuka, Klavier

18.7.
Emmanuel Tjeknavorian, Violine
Maximilian Kromer, Klavier

19.7.
Diane Schuur, vocals
Landes Jugend Jazz Orchester Hessen
Wolfgang Diefenbach, conductor

27.7.
Víkingur Ólafsson, Klavier

1.8.
Simon Höfele, Trompete
Stuttgarter Kammerorchester
Matthias Foremny, Leitung

2.8.
Sheku Kanneh-Mason, Violoncello
Stuttgarter Kammerorchester
Matthias Foremny, Leitung

2.8.
Gabriela Montero, Klavier
YOA Orchestra of the Americas
Carlos Miguel Prieto, Leitung

5.8.
Cúig: „Cutting Edge Irish Music“

9.8.
Sjaella

17.8.
Seong-Jin Cho, Klavier

19.8.
Junge Meisterpianisten der russischen Schule

22.8.
Jean Rondeau, Cembalo

25.8.
Klassik-Marathon

Expedition Sound

Im vergangenen Jahr haben wir eine neue Reihe eingeführt, die zum festen Bestandteil jeder Festivalsaison werden soll: Unter „Expedition Sound“ versammeln wir musikalische Grenzgänger, die sich jeder Kategorie entsagen und zwischen den Genres schweben. Sie blicken über den musikalischen Tellerrand hinaus und denken das Konzert von heute neu: Auf der Suche nach besonderen Formaten gestalten wir mit ihnen Programme, die den üblichen Rahmen sprengen, Ohren öffnen, kommunikative Brücken bauen und damit unser Publikum im Blick haben. Der Fokus liegt dabei ganz auf der Kunst: Kreativität und Leidenschaft treffen auf höchste Musikalität und instrumentale Meisterschaft. In den Konzerten von „Expedition Sound“ werden musikalische Welten miteinander verwoben: von Künstlern unterschiedlicher kultureller Herkunft, die sich für gemeinsame Projekte zusammentun, und von anderen, die dieses künstlerische Nebeneinander bereits in sich vereinen. In anderen Konzerten setzen wir Werke, die dem gleichen Genre entspringen, aber aus unterschiedlichen Epochen stammen, zueinander in Beziehung und beleuchten deren Gegensätze und Parallelen. All diese Gestaltungsweisen versprechen bereichernde, weil überraschende und ungehörte Konzertmomente.

26.6.
Noëmi Waysfeld & Blik: „Alfama“

27.6.
Noëmi Waysfeld & Blik: „Alfama“

8.7.
MIKIs Takeover! Ensemble feat. Frida Gold

7.8.
„RUMBAch“
Veronika Eberle, Violine
Edicson Ruiz, Bass
Gonzalo Grau, Schlagzeug

7.8.
David Orlowsky Trio: „Milestones“

8.8.
Bachs Brandenburgische Konzerte im neuem Licht II
Antje Weithaas, Violine
Brett Dean, Viola
Tabea Zimmermann, Viola
Uri Caine, Klavier
Swedish Chamber Orchestra
Thomas Dausgaard, Leitung

9.8.
Bachs Brandenburgische Konzerte im neuem Licht III
Pekka Kuusisto, Violine
Claire Chase, Flöte
Swedish Chamber Orchestra
Thomas Dausgaard, Leitung

24.8.
Festival goes Clubbing 2018
Jazzrausch Bigband