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Rheingau Literatur Festival 2021

WeinLese 2021: 16.9. bis 26.9.2021

Seit 1993 gesellt sich zur herbstlichen Traubenlese im Rheingau eine besondere „WeinLese“, das Rheingau Literatur Festival. Aus der reichen Ernte des aktuellen Literaturgeschehens wird für das Publikum eine Auslese gekeltert und zum Genuss vorbereitet. In den einmaligen Kulturstätten des Rheingaus, ausgewählte Kelterhallen, Weingütern, Burgen und Schlössern, hält jedes Jahr Ende September die Literatur Einzug. Idyllische Weingüter und hochherrschaftliche Schlösser öffnen ihre Pforten für Entdeckerfreude und pure Leselust. Das Konzept ist seit mehr als zwei Jahrzehnten so einfach wie erfolgreich: Im Mittelpunkt jeder Veranstaltung steht der Dialog mit den Schriftstellern, die aus ihren aktuellen Werken Kostproben geben. Zusammen mit unseren renommierten Moderatoren tauchen Sie intensiv in die vorgestellten Werke ein, erfahren mehr über die Hintergründe und verstehen Zusammenhänge. Mit Literatur auf Tuchfühlung zu gehen, steht im Fokus der WeinLese, die dazu den intimen und inspirierenden Rahmen sucht – und im geschichtsträchtigen Rheingau findet. Traditionell werden die Lesungen durch Literarische Weinwanderungen ergänzt.

Jan Seghers: Der Solist

Jan Seghers © Gaby Gerster

16.9. Donnerstag, 20.00 Uhr, Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Jan Seghers Lesung
Heiner Boehncke Moderation

September 2017. Der Frankfurter Ermittler Neuhaus stößt zur neu gegründeten Berliner „Sondereinheit Terrorabwehr“, die in einer Baracke auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof residiert. Die Bundestagswahlen stehen bevor, in der Hauptstadt hat sich die Gefährdungslage drastisch verschärft. Neuhaus ist ein erfahrener Ermittler, doch die Berliner Kollegen begegnen ihm mit Skepsis. Nur die junge Deutschtürkin Suna-Marie kooperiert mit ihm. Da erschüttert eine Serie von Morden die Hauptstadt. Das erste Opfer: ein jüdischer Aktivist, das zweite eine muslimische Anwältin, weitere folgen. Was verbindet die Fälle? Neuhaus, der Solist, macht sich auf die Suche. Und in dieser Stadt, in der einen überall die Vergangenheit anspringt und die Gegenwart bedrängt, kämpft er allein. Fast allein. In Berlin wird ein jüdischer Aktivist ermordet. Wenige Monate nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt liegt die Vermutung nahe: Islamistischer Terror. Ein gerade in die Hauptstadt versetzter Sonderermittler hat in „Der Solist“ einen komplexen Fall vor sich.

Jan Seghers ist das Pseudonym des deutschen Schriftstellers, Kritikers, Essayisten und Journalisten Matthias Altenburg. 1958 in Fulda geboren, lebt er heute in Frankfurt am Main. Als Jan Seghers schreibt er Kriminalromane.

Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt

Iris Wolff © Annette Hauschild

17.9. Freitag, 20.00 Uhr, Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Iris Wolff Lesung
Martin Maria Schwarz Moderation

Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? In „Die Unschärfe der Welt“ verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus - und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.

Iris Wolff, geboren 1977 in Rumänien, emigrierte 1985 nach Deutschland. Sie studierte Germanistik, Religionswissenschaft und Grafik und Malerei in Marburg an der Lahn. Zuletzt ausgezeichnet mit dem Solothurner Literaturpreis 2021 lebt die mehrfache Preisträgerin als freie Autorin in Freiburg im Breisgau.

Literarische Weinwanderung zu den Rieslingschlössern

Blick auf Schloss Johannisberg © Hannah Meinhardt
© Hannah Meinhardt

18.9. Samstag, 10.30 Uhr, Hattenheim, Parkplatz am Weinprobierstand

Auf Dichters und Denkers Spuren durch den Rheingau

Der künstlerische Leiter des Rheingau Literatur Festivals Heiner Boehncke und der Wanderführer, Rieslingfreund und Winzer Franz Herke laden ein zu einer literarischen Weinwanderung. Ausgehend vom Rhein vorbei am Brentanohaus, dem geistig-kulturellen Zentrum der Rheinromantik, zum Badehaus als erstem Zwischenziel.
Auf der Terrasse von Schloss Vollrads kehrt man zur Mittagsrast mit Wein und Flammkuchen ein. Anschließend folgt die letzte Etappe zum Schloss Johannisberg und die Wanderung klingt im Spätlesereiterhof bei einem Glas Riesling aus.
In gekonnter Manier liest Heiner Boehncke an ausgewählten Ruhepunkten literarische Text über den Rheingau vor. Damit kann man die landschaftliche Schönheit an Ort und Stelle mit Schätzen der Literatur u. a. von Goethe, Bettine und Clemens Brentano und Heinrich Heine, in Beziehung setzen und der Begeisterung der Dichterinnen und Dichter nachspüren.

Verleihung des Rheingau Literatur Preises 2021 an Judith Hermann

Judith Hermann © Michael Witte / S. Fischer

18.9. Sonntag, 19.00 Uhr, Schloss Johannisberg

Judith Hermann Preisträgerin
Alf Mentzer Laudatio
Heiner Boehncke Moderation

Der Rheingau Literatur Preis ist mit 11.111 Euro und 111 Flaschen Rheingauer Wein dotiert. Das Preisgeld wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, vom Rheingau Musik Festival e. V. und von Burg Schwarzenstein bereitgestellt. Der VDP Rheingau spendet 111 Flaschen besten Rheingauer Wein. Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman »Daheim« von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird.

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 folgten die Erzählungen »Lettipark«, die mit dem dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten ausgezeichnet wurden. Im Frühjahr 2021 erschien der Roman »Daheim«, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde
Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

Sven Plöger: Zieht euch warm an, es wird heiß!

Sven Ploeger © Sebastian Knoth

19.9. Sonntag, 11.00 Uhr, Burg Schwarzenstein, Geisenheim-Johannisberg

Sven Plöger Lesung
Hans Sarkowicz Moderation

Trockenheit, Waldschäden und Waldbrände, dann wieder Platzregen mit Hagel und Sturmböen - auch die Coronakrise kann nicht verdecken, dass sich unser Klima immer schneller verändert. Um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen, müsste die Einsparung an CO2-Emissionen jedes Jahr so groß sein wie durch den Shutdown. Genau das aber wäre möglich! Dazu müssen wir die Gier, die im jetzigen System steckt, in den Umbau der Wirtschaft lenken. Damit der Wohlstand bleibt, muss der Green Deal kommen. Der Diplom-Meteorologe Sven Plöger zeigt verständlich, wie unser Klimasystem funktioniert, wie man skeptischen Stimmen begegnet und dass die aktuelle Krise eine echte Chance ist, Weichen für unsere Zukunft und die unserer Kinder zu stellen.

Sven Plöger, geboren 1967 in Bonn, ist Diplom-Meteorologe und Wettermoderator. Mit seinen Büchern zum Thema Klimawandel setzt er neue Maßstäbe - sowohl für die wissenschaftliche als auch für die politische Diskussion.

Jenny Erpenbeck: Kairos

Jenny Erpenbeck © Katharina Behling

19.9. Sonntag, 16.00 Uhr, Burg Schwarzenstein, Geisenheim-Johannisberg

Jenny Erpenbeck Lesung
Andreas Platthaus Moderation

Die neunzehnjährige Katharina und Hans, ein verheirateter Mann Mitte fünfzig, begegnen sich Ende der achtziger Jahre in Ostberlin, zufällig, und kommen für die nächsten Jahre nicht voneinander los. Vor dem Hintergrund der untergehenden DDR und des Umbruchs nach 1989 erzählt Jenny Erpenbeck in ihrer unverwechselbaren Sprache von den Abgründen des Glücks - vom Weg zweier Liebender im Grenzgebiet zwischen Wahrheit und Lüge, von Obsession und Gewalt, Hass und Hoffnung. Alles in ihrem Leben verwandelt sich noch in derselben Sekunde, in der es geschieht, in etwas Verlorenes. Die Grenze ist immer nur ein Augenblick.

Jenny Erpenbeck wurde 1967 in eine Berliner Schriftstellerdynastie geboren. Nach ihrer Debüt-Novelle „Geschichte vom alten Kind“ folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Sie lebt als freie Autorin und Regisseurin in Berlin.

Carsten Henn: Der Buchspazierer

Henn Carsten © Mirko Polo

19.9. Sonntag, 20.00 Uhr, Burg Schwarzenstein, Geisenheim-Johannisberg

Carsten Henn Lesung
Martin Maria Schwarz Moderation

Es sind besondere Kunden, denen der Buchhändler Carl Christian Kollhoff ihre bestellten Bücher nach Hause bringt, abends nach Geschäftsschluss, auf seinem Spaziergang durch die pittoresken Gassen der Stadt. Denn diese Menschen sind für ihn fast wie Freunde, und er ist ihre wichtigste Verbindung zur Welt. Als Kollhoff überraschend seine Anstellung verliert, bedarf es der Macht der Bücher und eines neunjährigen Mädchens, damit sie alle, auch Kollhoff selbst, den Mut finden, aufeinander zuzugehen.

Carsten Sebastian Henn, geboren 1973, arbeitet als Schriftsteller, Weinjournalist und Restaurantkritiker.  Mit „Der Buchspazierer“ präsentiert der renommierte Autor eine gefühlvolle Geschichte darüber, was Menschen verbindet und Bücher so wunderbar macht.

Joachim Gauck: Toleranz - einfach schwer

Joachim Gauck © J. Denzel und S. Kugler

22.9. Mittwoch, 20.00 Uhr, Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Joachim Gauck Lesung
Ruth Fühner Moderation

Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger - für manche eine Bereicherung, für nicht wenige eine Last. Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden? Wie viel kann man erdulden? Wie viel Kritik aushalten? Welche gemeinsamen Regeln müssen bei aller Verschiedenheit gelten? In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für Toleranz, weil sie das friedliche Zusammenleben von Verschiedenen überhaupt erst ermöglicht. Toleranz, schreibt er, ist nicht Gleichgültigkeit und nicht Versöhnlertum. Toleranz lehrt uns vielmehr, zu dulden, auszuhalten, zu respektieren, was wir nicht oder nicht vollständig gutheißen. Dazu, so Gauck, ist es aber nötig, sich seiner eigenen Identität sicher zu sein. Denn nur, wer weiß, wer er ist, geht selbstbewusst in einen Dialog oder auch Wettstreit mit anderen. Toleranz darf allerdings nicht schrankenlos sein. Nur wenn wir uns gegen die Angriffe von Intoleranten verteidigen - woher auch immer sie kommen mögen -, kann Toleranz und mit ihr die Demokratie gesichert werden.

Joachim Gauck wurde 1940 in Rostock geboren, studierte Theologie und arbeitete viele Jahre als Pastor. Er war Mitinitiator des kirchlichen und öffentlichen Widerstands gegen die SED-Diktatur und wurde nach dem Mauerfall zunächst Abgeordneter für das Bündnis 90. Als elfter Bundespräsident agierte er als erster parteilos in diesem Amt.

Dmitrij Kapitelman: Eine Formalie in Kiew

Dmitrij Kapitelman © Christian Werner / HR

23.9. Donnerstag, 20.00 Uhr, Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal

Dmitrij Kapitelman Lesung
Andreas Platthaus Moderation

„Eine Formalie in Kiew“ ist die ergreifende Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und nun vor einem Haufen Katzen und einer mysteriösen Krankheit steht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der  stoisch versucht, Deutscher zu werden. Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um  Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet außer Kindheitserinnerungen. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten. Bis das Schicksal sie in Kiew wieder zusammenführt.

Dimitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, ist heute Schriftsteller, freier Journalist und Musiker. Sein Debüt-Roman „Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“ erschien 2016, mit dem er den Klaus-Michael Kühne-Preis gewann. „Eine Formalie in Kiew“ ist sein zweiter Roman.

Ulrike Almut Sandig: Monster wie wir

Sandig Ulrike Almut © Michael Aust

24.9. Freitag, 20.00 Uhr, Winzerkeller Ingelheim

Ulrike Almut Sandig Lesung
Andreas Platthaus Moderation

Ruth spielt Geige und hat Angst vor Vampiren. Sie wächst in einem Pfarrhaus in der ostdeutschen Pampa auf. Aber Gott ist kein Parteisekretär, um dessen Schutz man buhlen könnte. Ihr bester Freund Viktor hat einen Mondglobus und Falten im Gesicht. Er fürchtet sich nur vor seinem Scheißschwager. Aber dann findet er diesen Schalter in seinem Kopf, um rein gar nichts zu empfinden. Und wird selbst zum Fürchten. Was Gewalt bedeutet, wissen sie beide. Hier, wo der Braunkohleabbau ganze Dörfer und Wälder verschlingt, hilft man sich am besten selbst. Viktor macht jeden Tag Sit-ups und rasiert sich eine Glatze. Dass einer wie er als Au-Pair nach Frankreich geht, versteht niemand. Doch für Viktor ist es überall besser als zu Hause. Und Ruth? Die flüchtet sich ins Geigenspiel. Wohin es die beiden auch verschlägt, überall werden sie von Gewalt eingeholt. Wann also schaut Ruth von ihrer Geige auf? Und vor allem: Wie rettet man einander?

Ulrike Almut Sandig wurde 1979 in Großenhain geboren und wuchs im sächsischen Nauwalde auf. Ihr Werk umfasst Gedichtbände, Erzählbände und Vertonungen mit enger Zusammenarbeit mit Komponisten und Filmemachern.

Literarische Wanderung durch Amors Garten

Blick vom Rittersaal © kunst hessen de / Kilian Schoenberger
Blick vom Rittersaal © kunst hessen de / Kilian Schoenberger

25.9. Samstag, 10.30 Uhr, Rüdesheim, Seilbahn-Talstation

Heiner Boehncke Lesung
Wolfgang Blum Kultur- und Weinbotschafter

Mit Schiff- und Sesselliftfahrt, viel Literatur, Weinprobe und Vesper am Jagdschloss geht es, begleitet von Heiner Boehncke und dem Kultur- und Weinbotschafter Wolfgang Blum, an den Geburtsort der Rheinromantik: Hoch über Rüdesheim thront der Osteinische Landschaftspark - Inbegriff für die romantische Begegnung von Natur und Mensch. Vom Grafen Johann Friedrich von Ostein angelegt, ist er heute eines der bedeutendsten Beispiele für Landschaftsarchitektur zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Hier ist die Natur zum Kunst- und Erlebniswerk geworden - die Kunst hat sich mit der Natur verschwistert. Beim Streifzug durch den Landschaftspark vorbei an der Ruine Rossel, der Zauberhöhle und den Rittersaal, erkunden wir den Niederwald, genießen die herrlichen Ausblicke in das Rheintal und spüren dem beeindruckenden Atem der deutschen Romantik nach. Und auch die einmalige Kulturgeschichte des Rheingaus lässt sich ganz hautnah erleben, wenn exquisite Weinlagen verkostet werden.

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Hauptsponsor des Rheingau Literatur Festivals

Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein

Medienpartner des Rheingau Literatur Festivals

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