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Das Berliner Compliance Modell schafft Klarheit im Umgang mit Hospitality-Regelungen

Kultursponsoring ist ein wesentliches und nachhaltiges Instrument der unternehmerischen Kulturförderung, das der Kundenbindung und dem Imagetransfer dient und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung unterstreicht. Aufgrund komplexer Compliance-Vorgaben scheuen sich immer mehr Unternehmen, diese attraktive und vielfältige Form der Unternehmenskommunikation zu wählen.

Das sogenannte „Berliner Compliance Modell“ dient vor diesem Hintergrund Sponsoren sowie gesponserten Institutionen als Leitfaden für eine transparente und vereinfachte Sponsoringpraxis, die allen Beteiligten Rechts- und Planungssicherheit verschafft.

Es wurde auf Basis unserer Initiative zusammen mit Vertretern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft unter Hinzuziehung von Rechtsanwälten, Ministerialdirigenten, Unternehmens- und Verbandsvertretern sowie Compliance-Experten entwickelt.

Das Berliner Compliance Modell soll zur Entbürokratisierung beitragen, damit das Kultursponsoring ein wirksamer Bestandteil des bürgerschaftlichen Engagements und der unternehmerischen Verantwortung für das kulturelle Leben in Deutschland bleiben kann.

Dieses Modell wird in Kürze in die Kommentierung der Neuauflage des Deutschen Corporate Governance Kodex aufgenommen. Das vollständige Berliner Compliance Modell können Sie hier untenstehend abrufen.

Das Berliner Compliance Modell auf einen Blick

Pauschalierte Annahme der Unbedenklichkeit einer Einladung bei Vorliegen folgender Vorrausetzungen:

  • Kein enger Zusammenhang mit einem Geschäftsabschluss oder einer sonstigen konkreten Geschäftsentscheidung
  • Der Gesamtwert einer Einladung pro Eingeladenen liegt bei ungefähr 100 Euro; mit einer Begleitperson bei ungefähr 200 Euro. Dieser Betrag kann je nach Standort und Wirtschaftskraft regional auch höher liegen.
  • Die Einladung erfolgt transparent (Einbeziehung von Geschäftsführung und Compliance-Beauftragten)
  • Der Eingeladene ist kein Amtsträger, sondern Unternehmensvertreter in gehobener Stellung (Sozialadäquanz)

Berliner Compliance Modell