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Antonio Vivaldi: „Die vier Jahreszeiten“

Chouchane Siranossian © Nikolaj Lund

Künstler

Chouchane Siranossian Violine
Czech Ensemble Baroque
Roman Válek
Leitung

Programm

Antonio Vivaldi
Violinkonzert D-Dur RV 208 „Grosso Mogul“
„Le Quattro Stagioni“ („Die vier Jahreszeiten“)

Beschreibung

Frischluft für Vivaldis Meisterstück

„Du musst wissen, wenn du diese Pille nimmst, bist du vergiftet.“ Reinhard Goebel, der Pionier der historisch informierten Aufführungspraxis, war es, der Chouchane Siranossian ins Gewissen redete. Einmal damit angefangen, kann man nicht mehr von ihr lassen, so seine Mahnung. Doch für die französische Geigerin mit den armenischen Wurzeln fühlte es sich einfach nach Freiheit an, sich auf das riesige, immer wieder überraschende Feld der Barockmusik einzulassen und der vielbeschworenen Authentizität auf den Grund zu gehen. Ihre Erkenntnis: „Es reicht eben nicht, Darmsaiten aufzuspannen, ein bisschen weniger Vibrato und Bogen zu nehmen. Man muss diese Sprache komplett neu lernen.“ Wie nuancenreich sie diese neue Sprache inzwischen beherrscht, zeigt sie mit ihrer erfrischenden Interpretation von Vivaldis großartigem Meisterstück: den „Vier Jahreszeiten“.

Video