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Víkingur Ólafsson, Klavier

© Ari Magg

Programm

Jean-Philippe Rameau Auszüge aus Suite e-Moll RCT 2
Suite D-Dur RCT 3
Claude Debussy Danse. Tarantelle styrienne L 69
„La neige danse“
„Ondine“
„Bruyères“
„Pour le piano“
Modest Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“

Beschreibung

Tastengenie aus Island wieder im Rheingau

Leidenschaftliche Musikalität, explosive Virtuosität und intellektuelle Neugier – diese ungewöhnliche Kombination zeichnet den isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson aus, der in seinem Heimatland alle bedeutenden Preise erhalten hat, darunter viermal die Auszeichnung als „Musiker des Jahres“ der isländischen Musikpreise sowie den Icelandic Optimism Prize. Gerade einmal Anfang Dreißig, ist er einer der neuen Shooting-Stars der Klassikwelt, Kurator eigener Festivals und bevorzugter Interpret von Komponistenlegenden wie Philip Glass. „Große Musik vereint die Emotion und den Intellekt“ lautet das Credo des Synäthetikers, der Musik in Farben hört und diesen Sinnenreichtum auch auf den Klaviertasten nachzuzeichnen versteht. Sein Rang als einer der spannendsten Pianisten seiner Generation manifestiert sich bei seinem zweiten Rheingau-Besuch – nach seinem umjubelten Debüt im vergangenen Jahr – in der strengen Klarheit barocker Preziosen ebenso wie im Tiefsinn der romantischen Klangwelt.