K 127
Fr. 21.8. | 19:00 Uhr
Cellomania
Maximilian Hornung, Violoncello
Thomas Grossenbacher, Violoncello
Paul Handschke, Violoncello
Sandro Meszaros, Violoncello
Anna Tyka Nyffenegger, Violoncello
Benjamin Nyffenegger, Violoncello
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal, Geisenheim-Johannisberg
© Marco Borggreve
Programm
Richard Wagner Vorspiel zu „Tristan und Isolde“
Pjotr Tschaikowsky Rokoko-Variationen op. 33 · Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 „Schicksalssinfonie“ (Werke in Bearbeitungen für sechs Violoncelli)
Sechs Celli, ein Klang
Mit seinem warmen Timbre und seiner tiefen, intensiven Klangfarbe hat sich das Cello vor zwei Jahren in genau dieser begeisternden Besetzung in die Herzen des Rheingauer Publikums gespielt. Nun laden wir die renommierten Cellistinnen und Cellisten erneut in den Kammermusiksaal von Schloss Johannisberg ein. Auf 24 Saiten erklingen beim diesjährigen Revival neben Wagners Vorspiel zu „Tristan und Isolde“ zwei eindrucksvolle Orchesterwerke in einer fast nie zu erlebenden Fassung für sechs Celli: Tschaikowskys Rokoko-Variationen und seine fünfte Sinfonie. Virtuosität, Präzision und musikalische Intuition verbinden sich dann zu einem kraftvollen, lebendigen Spiel, in dem ein dicht gewebter Klang entsteht, der gleichzeitig Raum zur Entfaltung jeder einzelnen Stimme gibt. Und man verlässt dieses Kammermusikerlebnis mit der Frage: Saß da eben nicht doch ein ganzes Orchester auf der Bühne?

Krönen Sie Ihren Konzertabend auf Schloss Johannisberg mit kulinarischen Genüssen in der Schlossschänke. Reservierungen können bequem über OpenTablevorgenommen werden.

Fürst-von-Metternich-Saal
Die erhabene Lage des Schlosses auf dem Gipfel des von Reben ummantelten Bergs hoch über dem Rheintal inspirierte schon Heine und Goethe zu Lobgesängen. Jedoch war es wohl nicht allein die Schönheit der Landschaft, sondern auch die Güte ihrer Früchte, die die poetischen Geister anregten. Schließlich ist die Geschichte des Weinanbaus auf dem klimatisch begünstigten Johannisberg von Superlativen geprägt: Die erste urkundlich erwähnte Weinernte hier datiert aus dem Jahr 817. Mit der Anpflanzung der Rieslingrebe bereits im Jahr 1720 wird Johannisberg zum ältesten Rieslingweinberg der Welt. Sowohl das Verfahren der Spätlese als auch der Auslese wurden hier entdeckt.
Mit dem Rheingau Musik Festival haben an diesem Ort des Genusses auch jährliche musikalische Ereignisse Einzug gehalten. Kammermusik auf höchstem Niveau bringt in jedem Jahr den Fürst-von-Metternich-Saal auf Schloss Johannisberg zum Klingen. Mit seiner Kapazität von annähernd 480 Sitzplätzen ist dennoch auf jedem Platz die Nähe zur Musik garantiert, die Kammermusik in ihrer Intimität verlangt. Gerade deswegen, aber auch wegen der zauberhaften Schlossanlage zieht es namhafte Künstler aus aller Welt jedes Jahr auf den Johannisberg.
Schloss Johannisberg
65366 Geisenheim-Johannisberg
So. 9.8. | 11:00 Uhr
„Frau Dr. Crescendo auf der Suche nach der verlorenen Harmonie“
Monika Sigl-Radauer, Erzählerin & Gestaltung
Anne-Suse Enßle, Blockflöten & Gesang
Philipp Lamprecht, Schlagwerk, Vibraphon, Drehleier, Gesang & Konzept
Für Kinder ab 4 Jahren
Kelterhalle des Rheingau Musik Festivals, Oestrich
So. 9.8. | 14:00 Uhr
„Frau Dr. Crescendo auf der Suche nach der verlorenen Harmonie“
Monika Sigl-Radauer, Erzählerin & Gestaltung
Anne-Suse Enßle, Blockflöten & Gesang
Philipp Lamprecht, Schlagwerk, Vibraphon, Drehleier, Gesang & Konzept
Für Kinder ab 4 Jahren
Kelterhalle des Rheingau Musik Festivals, Oestrich
Sa. 22.8. | 19:00 Uhr
Klassik-Marathon
Amiri Harewood, Klavier
Will Duerden, Kontrabass
Emanuel Blumin-Sint, Fagott
Josefa Schmidt, Klavier
Duo Klangtreff:
Marlene Förstel, Violoncello
Michael Schwarzenbacher, Akkordeon
calens vocalensemble
Karmen Mikovic, Moderation
Schloss Johannisberg,
Fürst-von-Metternich-Saal,
Geisenheim-Johannisberg