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K 50

Spot on: United Kingdom

Fr. 17.7. | 19:30 Uhr

Tenebrae Choir
Nigel Short, Leitung

Erlöserkirche, Bad Homburg vor der Höhe

© Sim Cannetty-Clarke

Programm

Werke von Arvo Pärt, John Tavener & James MacMillan

Meisterhafte Chorkunst 
In den sakralen Hallen bedeutender Kirchen kann Chorgesang seine ganze Magie entfalten – jede Stimme, jeder Klang wird hier besonders spürbar. Als unser Fokus-Ensemble aus 2021 hat der renommierte Tenebrae Choir – bekannt für seine „himmlische Schönheit“ (Frankfurter Rundschau) und seine meisterhafte Stimmkultur – bereits einige Festival- Spielstätten zum Leuchten gebracht. Nun erweitert der Chor seinen Wirkungskreis und gastiert erstmals außerhalb des Rheingaus in der wunderschönen Erlöserkirche Bad Homburg. An diesem Abend widmet sich Tenebrae der tiefen Beziehung zwischen Mutter und Kind. Im Zentrum steht das von John Tavener speziell für das Ensemble komponierte Werk „Mother and Child“, das intime und universelle Aspekte dieser Beziehung musikalisch erlebbar macht. Die mystischen Werke Arvo Pärts laden zur meditativen Einkehr ein, während Kompositionen von James MacMillan und weitere Werke von Tavener die stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten des Chores voll zur Geltung bringen. In diesem einzigartigen Programm verbinden sich stille Kontemplation, emotionale Intensität und meisterhafte Chorkunst zu einem berührenden Konzertabend. 

Sitzplan & Kategorien

1. Kategorie
62.00 €
2. Kategorie
52.00 €
3. Kategorie
42.00 €
4. Kategorie
28.00 €

Erlöserkirche

Die Erlöserkirche in Bad Homburg ist eine ungewöhnliche Kirche. Schon ihre Fassade entfaltet eine große und majestätische Wirkung, die sich im Inneren durch goldgrundige Mosaiken und eine unerwartete Weite fortsetzt. Stilmittel der byzantinischen Kunst verbinden sich mit Elementen der deutschen Hochromanik. Die Kirche ist das weltweit am besten erhaltene Zeugnis des Kirchprogramms von Kaiser Wilhelm II.

Entworfen „in freiester Anlehnung an die schönen Vorbilder deutscher, französischer und italienischer romanisch-mittelalterlicher Kunst“, so der Berliner Geheime Baurat Franz Schwechten, der im Februar 1901 mit dem Bauprojekt betraut worden war, nimmt die Kirche in ihrer äußeren Gestalt mit den rautenbehelmten Türmen Motive aus rheinischen Landen auf, während im Inneren die Bezugnahme auf die Hagia Sophia und orthodoxe Traditionen unübersehbar ist.

Das Bildprogramm der Kirche erzählt ihrem Namen entsprechend vom Erlöser. So Simeon auf dem Mittelpfeiler der Eingangsportale („Meine Augen haben deinen Heiland gesehen“), so das Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen im Portalbogen, die Hinweise auf das jüngste Gericht in den Arkadenbändern, das himmlische Jerusalem über dem Simeonskopf und die himmlische Gemeinschaft mit Christus im Tympanon. Im Innenbereich entfaltet sich das Erlösermotiv in herausragender Weise im Christus- Mosaik in der Apsis-Kuppel. Steht in protestantischen Kirchen üblicherweise Christus als Gekreuzigter im Vordergrund, so ist hier in Anlehnung an orthodoxe Traditionen Christus als Auferstandener und Weltenerlöser im Mittelpunkt.

Dorotheenstraße 1
61348 Bad Homburg vor der Höhe

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