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K 141

Fokus: Lucienne Renaudin Vary

Fr. 28.8. | 19:30 Uhr

Lucienne Renaudin Vary, Trompete
Sebastian Heindl, Orgel

Pfarrkirche St. Martinus, Hattersheim

© Bernard Look

Programm

Werke u. a. von Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Astor Piazzolla George Gershwin

Strahlend-majestätische Klangkombination
Die Kombination aus Trompete und Orgel hat eine jahrhundertealte Tradition, doch das gemeinsame Spiel von Lucienne Renaudin Vary und Sebastian Heindl ist nun zum ersten Mal überhaupt zu erleben. Beide – die junge Trompeterin und unsere diesjährige Fokus-Künstlerin, die mit ihrem Instrument bereits als Publikumsliebling weit über die Region hinaus bekannt ist, und der aufstrebende Organist, der als ehemaliger „ECHO Rising Star“ nun sein Debüt im Rheingau feiert – gehören zu den neuen herausragenden Botschaftern ihrer Instrumente. In diesem Konzert bündeln sie ihre individuellen Stärken und vereinen sie zu einem faszinierenden musikalischen Erlebnis, das die ganze Bandbreite vom Barock bis zur Moderne und eigenen Arrangements abbildet. Dabei treffen strahlende Trompetenklänge auf die majestätische Kraft der Orgel und offenbaren die unverwechselbare Handschrift beider Talente, die an diesem Abend einmal mehr beweisen, warum Trompete und Orgel nach wie vor ein perfekt eingespieltes Team sind.

Sitzplan & Kategorien

Karten zu
35.00 €

Pfarrkirche St. Martinus

Die katholische Pfarrkirche St. Martinus steht in der Mitte des alten Ortskernes, zugleich an seiner höchsten Stelle (100 m über Meereshöhe). Bereits im Mittelalter stand hier eine Kapelle, später die Pfarrkirche. Das heutige Gotteshaus ist in 2 Bauperioden entstanden: Das barocke Kirchlein mit Dachreiter wurde als südliches Querhaus in das neuromanische dreischiffige Langhaus integriert. St. Martinus ist heute ein sehr schönes, weiträumiges und helles Gotteshaus, das barocke, romanische und Jugendstil-Elemente (z. B.: Turmhaube, Bauplastik) gekonnt vereint. Ortsbildprägend ist der rund 60 m hohe Kirchturm mit Drillingsfenstern und seiner überhöhten, doppelt geschwungenen Haube.

Von den ursprünglichen Glasfenstern (Glasmaler August Martin, Wiesbaden) sind vor allem die Chorfenster mit den 7 Sakramenten erhalten. Beachtenswert sind auch die 3 älteren Altäre: Marienaltar (1915), Hochaltar und Herz-Jesu-Altar (1930), alle aus der Eltviller Werkstatt von Hans Steinlein.

Die Orgel – ursprünglich von 1936 – verfügt nach mehreren Umbauten heute über 35 Register auf 3 Manualen und Pedal. Die Traktur ist elektropneumatisch, das Klangbild an der Spätromantik orientiert.

Erbsengasse 3
65795 Hattersheim

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